Pläne zum Stopp des Ausbaus der Eschstraße: Verkehrspolitik mit der Brechstange

"Jeder gefahrene Umweg mit dem Auto bedeutet auch unnötigen Ausstoß von CO2"

Mit Kopfschütteln reagiert die FDP-Fraktion auf die nun veröffentliche Position der SPD auf, die Planungen für den Ausbau der Eschstraße in Wolbeck abbrechen zu wollen.

"Verkehrspolitik mit der Brechstange funktioniert auch in Wolbeck nicht", so der in Wolbeck wohnende Ratsherr Jörg Berens. "Der Planungsstopp ist nicht nur aus verkehrspolitischer Sicht, sondern auch aus ökologischer Perspektive falsch."

Statt bisher 2,5 Km aus dem Wohngebiet Wolbeck-Nord bis zu den Verbrauchermärkten an der Hiltruper Straße, würde eine Sperrung des Ortskern einen Umweg von 6 Km bedeuten.

"Jeder gefahrene Umweg mit dem Auto bedeutet auch unnötigen Ausstoß von CO2. Des Weiteren führt die erhöhte Verkehrsbelastung im Ortskern dazu, dass die Luftqualität in diesem Bereich sich verschlechtert. Deswegen ist der Ausbau der Eschstraße im Vergleich zu den Alternativen auch als Klimaschutzmaßnahme anzusehen und würde zugleich die Ortskerngestaltung ermöglichen!", ergänzt der FDP-Bezirksvertreter Tim Thier.

Statt eine Mindermeinung im Ort mehrheitsfähig zu machen, wünsche sich die FDP-Ratsfraktion eine moderate Lösung, statt aktionistische und ideologische Schnellschüsse.



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