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„Küste der Wörter“

Letzte Werke von Wilm Weppelmann im Krameramtshaus

Münster - (SMS) - Im November des vergangenen Jahres verstarb der münstersche Künstler Wilm Weppelmann. Im Frühjahr 2021 konnte er noch seine fotografische Konzeptreihe "Küste der Wörter" abschließen. Seine Freunde haben die Konzeption der gleichnamigen Ausstellung übernommen, die vom 10. August bis zum 8. Oktober in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Münster im Haus der Niederlande im Krameramtshaus zu sehen ist.

Weppelmann inszeniert seine Motive als Bühnenbilder, um mit ihnen poetische Geschichten zu erzählen. "Landmarks Seemark" und "oranje wereld", die beiden ersten Teile seiner fotografischen Konzeptreihe, waren 2017 und 2019 im Krameramtshaus zu sehen.

Für den dritten Teil der Reihe nahm Weppelmann sich die Arbeitstitel "Seele der Wörter" und "Ausrufungen" und vertraute seine Fragen und Ängste dem Meer an. Auf den Inseln Baltrum und Helgoland stellte er Fragen und formulierte Hoffnungen für sein von Krebs bedrohtes Leben und für die von der Pandemie geplagten Welt. "Küste der Wörter" setzte er mit seiner Lebensgefährtin Karin Mayer um. Seine einzige Antwort auf alles Schwere ist stets Liebe.

Die Ausstellung "Küste der Wörter" wird am Mittwoch, 10. August, um 18 Uhr im Krameramtshaus von Oberbürgermeister Markus Lewe eröffnet. Prof. Timm Ulrichs hält ein Grußwort. Jazzmusiker Jan Klare begleitet den Abend.

Info: Die Ausstellung ist wochentags von 12 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Es gilt die aktuelle Coronaschutzverordnung sowie die Empfehlung zum Tragen einer medizinischen Maske.

 

Foto: "Ausrufung" nennt Wilm Weppelmann diese Aufnahme. 

Foto: Wilm Weppelmann/Karin Mayer.

Stadt Münster