Domplatz-Oase lädt zum Verweilen ein

Insgesamt 80 Stühle schaffen lauschige Plätzchen unter den Linden auf dem Domplatz.

Münster - (SMS) - Ganz entspannt unter den duftenden Linden auf dem Domplatz Platz nehmen, in der Mittagspause das mitgebrachte Butterbrot essen, einen Stopp beim Stadtbummel einlegen oder sich zum Plausch mit Freunden und Freundinnen treffen – dazu gibt es ab dem 13. Juli die passenden Sitzgelegenheiten. 

An der Ostseite des Domplatzes, dort, wo sonst entlang der Rückseite der Giebelhäuser Autos parken, stellen Münster Marketing und die Initiative Starke Innenstadt (ISI) 80 Stühle in einem warmen Sandsteingelb auf und laden die Menschen ein, diesen kleinen Teil des zentralen Platzes als "Domplatz-Oase" zu "besetzen". 

Der Domplatz im Wandel der Jahrzehnte. Historische Aufnahmen vom Domplatz aus den 1930iger Jahren / Stadtarchiv Münste

Jeder, der möchte, kann sich entspannt niederlassen, seinen Stuhl in die Sonne rücken oder in den Schatten stellen und den Domplatz als einen Ort der Ruhe und Entschleunigung genießen. Morgens um 10 Uhr werden die Stühle aufgestellt, abends um 20 Uhr wieder weggeräumt. Ebenso verschwinden die Stühle zu Marktzeiten. Die Aktion ist zeitlich begrenzt und soll den Sommer über bis Mitte September laufen.

Als Ausweichmöglichkeit für die betroffenen Anwohnerparkplätze wandelt die Stadt nahegelegene bewirtschaftete Parkflächen in reine Anwohnerparklätze um. Alle, die einen Bewohnerparkausweise für die Parkzone C haben, erhalten dazu ein persönliches Informationsschreiben mit allen Details. Die Parkflächen für mobilitätseingeschränkte Menschen bleiben bestehen.

Der Domplatz im Wandel der Jahrzehnte. Historische Aufnahmen vom Domplatz aus den 1930iger Jahren / Stadtarchiv Münste

Impulsgebend für diese Aktion war die Werkstatt zur zukünftigen Entwicklung des Domplatzes im Kontext des Handlungsprogramms "Stadt.Raum.Leben – Münsters Mitte Machen", in dem viele Akteure aus den verschiedensten Bereichen zusammen mit der Stadt die Innenstadt zukunftsfähig gestalten möchten. Im Fokus steht dabei, die Innenstadt zu einem lebendigen Ort zu entwickeln, an dem sich Menschen gerne aufhalten und sich wohlfühlen. In vielen Kommentaren beim vergangenen Dialogtag auf dem Prinzipalmarkt äußerten Bürger und Bürgerinnen den Wunsch nach mehr Sitzmöglichkeiten in der Stadt, ohne etwas konsumieren zu müssen.  

Der Domplatz im Wandel der Jahrzehnte. Historische Aufnahmen vom Domplatz aus den 1930iger Jahren / Stadtarchiv MünsteDie "Domplatz-Oase" ist ein Projekt des Zentrenmanagements, gefördert vom Land NRW. Mehr Infos zu "Stadt.Raum.Leben – Münsters Mitte Machen" gibt es auf der Website: www.münsters.mitte.machen.de 


Stadt Münster

Foto: Ab Mitte Juli bis Mitte September laden Stühle zum Verweilen an der Ostseite des Domplatzes zum Verweilen ein. Die Aktion steht im Kontext des Handlungsprogramms "Stadt.Raum.Leben - Münsters Mitte machen", in dem viele Akteure mit der Stadt die Innenstadt zukunftsfähig gestalten möchten. Von links nach rechts: Norbert Vechtel, Leiter Ordnungsamt, Eva-Maria Jazdzejewski, Münster Marketing, Diana Walbröl Münster Marketing, Christopher Festersen, Leiter Stadtplanungsamt, Robin Denstorff, Stadtbaurat, Fritz Schmücker, stv. Leiter Münster Marketing, Hans-Bernd Köppen, Kirchengemeinde St. Lamberti, Dr. Ansgar Buschmann, ISI, Simone Thiesing, Stadtplanungsamt, Annette Brachthäuser, Diözesanbaudirektorin, Bernadette Spinnen, Leiterin Münster Marketing / Stadt Münster



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