Kerkhoff hat es geschafft

Vereinbarung über Wasserstoff-Pipeline für Münster mit Netzbetreiber Thyssengas geschlossen

Münster an ein deutschlandweites Wasserstoff-Netz anzuschließen, das ist das Ziel einer kürzlich geschlossene Vereinbarung der Wasserstoff-Initiative Münster mit der Thyssengas GmbH aus Dortmund. Dafür ist geplant, ab 2025 eine bestehende Erdgastransportleitung zu einer Wasserstoff-Pipeline umzuwidmen.

Die Thyssengas GmbH mit Sitz in Dortmund ist ein unabhängiger Gasnetzbetreiber und zählt zu den führenden deutschen Erdgastransportnetzgesellschaften. In ihrem Kerngebiet Nordrhein-Westfalen verfügen sie über sieben Niederlassungen und betreiben ein rund 4.400 Kilometer langes Gastransportnetz. Perspektivisch plant die Thyssengas GmbH zudem ein NRW-weites Wasserstoffnetz. Münster ist dank der nun geschlossenen Vereinbarung von Anfang an mit dabei.

Dieter Kerkhoff und die weiteren Mitglieder der Wasserstoff-Initiative Münster freuen sich sehr, mit diesem Teilerfolg eine wichtige Grundlage gelegt zu haben, um Münsteraner Unternehmen das große Potenzial von Wasserstoff – einer der vielleicht bedeutendsten Energieträger der Zukunft – besonders frühzeitig zugänglich machen zu können. Von der zentralen Pipeline in Münsters Süden aus sind perspektivisch Stichleitungen in die Industrie- und Gewerbegebiete der Stadt geplant, um dortige Unternehmen mit Wasserstoff zu versorgen.

Im nächsten Schritt geht es nun darum, die konkreten Bedarfe der Unternehmen vor Ort zu ermitteln und in ein umfassendes Konzept zur Wasserstoff-Versorgung der Region zu überführen. Interessierte Unternehmen können und sollen ihren Bedarf in diesen Prozess mit einbringen und dafür ab sofort in den direkten Kontakt mit uns treten.

mehr Informationen von der Wasserstoff-Initiative-Münster

Bilder: Wasserstoff-Initiative Münster



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