Alarmstufe Gas

Die Gasversorgung ist stabil, aber die Lage ist ernst. Für eine sichere Versorgung im Winter, sollte man Energiesparen.

Am Donnerstag, 23. Juni, hat die Bundesregierung die zweite Stufe, die Alarmstufe, im Gas-Notfallplan ausgerufen. Die Gasversorgung in Deutschland ist zwar aktuell stabil, die Lage aber mit Blick auf den kommenden Winter ernst. Die Reduzierung oder ein potenzieller Ausfall der russischen Gaslieferungen gefährdet das Ziel, die deutschen Gasspeicher bis zur kommenden Heizperiode auf 90 Prozent zu füllen.

Die aktuelle Situation ist nach Einschätzung der Bundesregierung durch den Markt zu bewältigen. Vor allem große Industrieunternehmen müssen nun Vorkehrungen treffen, um ihren Gasverbrauch zu reduzieren.

„An der Versorgungssicherheit der privaten Haushalte ändert sich durch die Alarmstufe nichts“, betont Sebastian Jurczyk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Münster. Ihre Gasversorgung hat, ebenso wie die von Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen, Vorrang vor industriellen Verbrauchern.

Aber auch Privathaushalte und Gewerbetreibende sind angehalten, mit Blick auf die kommende Heizperiode schon jetzt Energie zu sparen und damit das Auffüllen der Gasspeicher für den Winter zu unterstützen. Der Gasverbrauch lässt sich beispielsweise durch ganz einfache Maßnahmen wie dem Abdichten von Türen und Fenstern mit Dichtband, dem Isolieren von Heizungsrohen oder dem Einbau digitaler Heizkörper-Thermostate reduzieren. Auch eine optimal eingestellte und gewartete Heizanlage hilft beim Energiesparen


Stadtwerke Münster



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