Wetter macht Seglern Strich durch die Rechnung

Bei der Kieler Woche sorgten Wetterkapriolen für Absagen an Tag drei.

Am dritten Tag der Kieler Woche hat das Wetter den Verantwortlichen des Segel-Events einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aufgrund von starker Gewitterneigung mussten Rennen zahlreicher Bootsklassen ausfallen.

Lediglich die großen Kielboote konnten aufs Wasser und segelten die ersten beiden Wettfahrten der dreitägigen "Kiel-Cup"-Serie. Der Tagessieg in der Klasse ORC I/II ging an die Crew um Jens Kuphal aus Berlin.

"Die Chance auf reguläre Rennen waren tagsüber zu gering, das Risiko, plötzlich viele kleine Dingis im Handumdrehen bergen zu müssen, schlicht zu hoch", begründete Kieler-Woche-Sportchef Dirk Ramhorst die zahlreichen Absagen. 

Für die größte Segelsportveranstaltung der Welt haben sich rund 4000 aktive Seglerinnen und Segler angemeldet. Gefeiert werden auch zwei Jubiläen: Vor genau 140 Jahren fand die erste Kieler Woche statt, vor exakt 50 Jahren wurde in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt um olympische Medaillen gesegelt.


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