Programm des Stadtmuseum

Das Stadtmuseum bietet Führungen und „Schaufenster“ Stadtgeschichte an.

Mittwochstreff:  Pankok malt das Münsterland

Der aus Münster stammende Bernhard Pankok gehörte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den vielseitigsten deutschen Künstlern. Als Maler, Grafiker, Möbel- und Textildesigner machte er sich schon zu Lebzeiten einen Namen. Aktuell beschäftigt sich das Stadtmuseum Münster in einer Sonderausstellung mit dem Familienmenschen Pankok. Während die Ausstellung das Leben des Künstlers in den Vordergrund rückt, nimmt der Mittwochstreff am 22. Juni um 16.30 Uhr den 150. Geburtstag zum Anlass, sich mit dem malerischen Frühwerk Pankoks zu beschäftigen. Obwohl er sich 1892 erst zwanzigjährig in München niederließ, blieb er seiner Heimat noch lange eng verbunden. Immer wieder malte und zeichnete er Münster und das Münsterland mit seinen Menschen und Landschaften, Schlössern und Herrensitzen. Eine Auswahl der schönsten Bilder aus seinem Frühwerk zeigt Dr. Alfred Pohlmann beim Mittwochstreff. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Die Kosten für die Veranstaltung betragen pro Person 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de.

Foto: Wassermühle Haus Langen (Telgte-Westbevern), Gemälde (Öl auf Leinwand), Bernhard Pankok, 1897, signiert und datiert / Stadtmuseum MünsterNora Klein: „Mal gut, mehr schlecht.“

Nora Klein beschäftigt sich in ihrem fotografischen Langzeitprojekt „Mal gut, mehr schlecht.“, das zurzeit von der Friedrich-Hundt-Gesellschaft im Stadtmuseum ausgestellt wird, mit dem Thema Depressionen. Sie versucht die Gefühlslandschaft der Betroffenen greifbar zu machen. Informationen zur Ausstellung erhalten Teilnehmende in einer öffentlichen Führung am Samstag, 25. Juni, um 16 Uhr. Die Kosten für die Führung betragen pro Person 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de.

Das Königreich der Täufer in Münster 1534/1535

Das Königreich der Täufer in Münster vom Februar 1534 bis zum Juni 1535 ist ein in der Geschichte Europas einzigartiger Fall. Noch heute erinnern die drei eisernen Körbe am Turm der Lambertikirche daran. In einer spannenden Führung am Sonntag, 26. Juni, 16 Uhr wird das Thema ausführlich erläutert (Teilnahmegebühr 3 Euro). Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de.

Foto: Folterzangen und Täuferkörbe / Stadtmuseum MünsterHeuernte im „Schaufenster Stadtgeschichte“

Mitte Juni 1966 herrschte auf den Bauernhöfen in Münsters Umgebung Hochbetrieb. Das Foto zeigt die Heuernte auf einem Hof in Albachten. Zwar wurden damals auch schon Maschinen eingesetzt, aber es wurde auch noch viel Handarbeit geleistet: Die Heuschober wurden mit der Heugabel aufgetürmt. Die Fotografie kann ab 24. bis 30. Juni im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden.



Stadt Münster

Foto: Heuernte / Westfälische Nachrichten / Sammlung Rudolf Krause / Münster




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