Podcast zum Tag der Musik

Der Dekan der Musikhochschule spricht über gute Musik, Musikgeschichte und die Ausbildung von Musikern.

Gibt es gute und schlechte Musik? Die Antwort von Stephan Froleyks – Forscher, Schlagzeuger, Instrumentenerfinder, Professor und Dekan der Musikhochschule Münster – ist deutlich: „Musik ist immer etwas Persönliches – es gibt weder gute noch schlechte. Musik kann und darf alles.“ Aus seiner Sicht habe jedes Musikgenre seine Berechtigung.

Wie sich die Genres in den vergangenen Jahren verändert haben und welche Rolle der Einsatz von Technik spielt, ist ebenfalls Thema des Gesprächs mit Pressesprecher Norbert Robers. Zudem geht es um die Entwicklung der Musikhochschule Münster, die seit 2004 ein eigener Fachbereich der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster ist. Für Stephan Froleyks ein Modell, von dem die Musikstudierenden profitieren: „Das Berufsbild des Musikers wird immer komplexer und die Ausbildung kann gar nicht breit genug sein. Deswegen ermutigen wir unsere Studierenden auch zu einem Doppelstudium. Dank der Einbindung innerhalb der WWU mit ihren vielen unterschiedlichen Fachbereichen haben wir viele Vorteile gegenüber anderen Musikhochschulen.“ Für ihn sei dies auch einer der Gründe, warum der Fachbereich eine hohe Anzahl an internationalen Studierenden habe.

Im Podcast spricht Stephan Froleyks auch über seine selbst entwickelten Musikinstrumente wie den sogenannten Messertisch und seinen Werdegang, in dem Musik immer eine zentrale Rolle spielte. Doch von Dauerbeschallung hält er nichts: „Wir dürfen nie das Gegenteil der Musik vergessen – die Stille. Wir tun gut daran, die Stille nicht zu vergessen.“


WWU

Foto: Prof. Stephan Froleyks im WWU-Cast / © WWU - Sophie Pieper



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