Freispruch für Judo-Trainer

Im Fall Pinot-Schmitt wurde der Judo-Trainer Alain Schmitt erneut freigesprochen.

Ein halbes Jahr nach der körperlichen Auseinandersetzung mit der französischen Judo-Olympiasiegerin Margaux Pinot ist ihr Trainer und damaliger Lebensgefährte Alain Schmitt auch im Berufungsverfahren freigesprochen worden. Pinot hatte behauptet, Schmitt habe sie verprügelt. 

Bereits im Dezember war Schmitt (38) kurz nach dem Vorfall vor Gericht freigesprochen worden. Dagegen hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt und eine einjährige Freiheitsstrafe auf Bewährung gefordert. Der Fall hatte in Frankreich großes öffentliches Interesse hervorgerufen.

Die zehn Jahre jüngere Pinot, die 2021 in Tokio Olympia-Gold im Mixed-Team-Event geholt hatte, hatte ausgesagt, dass Schmitt sie in alkoholisiertem Zustand grundlos angegriffen habe, als sie im Bett lag. Schmitt, WM-Dritter von 2013, war zunächst verhaftet worden. Er führte an, dass Pinot ihn angegriffen und sich dabei verletzt habe.


© 2008-2022 Sport-Informations-Dienst



Webauftritt von stadt40

Teile jetzt diesen Artikel