Die Verdauung in Schwung bringen

Mit dem Alter verliert auch der Darm seine Kraft. Die Darnmuskulatur nimmt ab. Deswegen sollte man einiges beachten, um Verstopfungen zu vermeiden.

(djd). Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen: Wir werden alle älter. Äußerlich zeigt sich das etwa durch kleine Fältchen. Oder wir merken, dass wir das ein oder andere Mal eher aus der Puste kommen als früher. Genauso scheint die Verdauung im Alter träger zu werden. Doch stimmt das wirklich? Fakt ist: Ab dem 30. Lebensjahr baut der Körper pro Jahrzehnt etwa drei bis acht Prozent Muskelmasse ab. Unser Darm besteht ebenfalls zu einem Teil aus Muskeln, die den Verdauungsbrei durch den Trakt befördern. Soll das heißen, dass auch er an Kraft verliert?  

Ich fühl mich gut! Wenn aufgrund von Verstopfung nichts mehr geht, können verdauungsfördernde Medikamente die Lebensqualität wiederherstellen. Foto: djd/Sanofi/Dulcolax/Shutterstock/goodluz„Die Darmmuskulatur baut sich nicht mit fortschreitendem Alter ab, abgesehen von seltenen degenerativen Erkrankungen“, so Prof. Dr. med. Müller-Lissner, Gastroenterologe und ehemaliger Chefarzt in der Park-Klinik-Weißensee in Berlin. Dass die Verstopfung altersbedingt zunehme, habe andere Ursachen. „So kommen manche Erkrankungen, die zur Verstopfung führen, mit zunehmendem Alter häufiger vor, insbesondere der Morbus Parkinson. Außerdem nimmt die Einnahme von Medikamenten, die verstopfend wirken können, mit dem Alter zu.“ Das seien etwa opiathaltige Schmerzmittel, aber auch manche Mittel gegen Bluthochdruck, Depression oder Nervenkrankheiten.  

Leichte Kost statt schwerer Braten - das erleichtert dem Verdauungstrakt die Arbeit. Foto: djd/Sanofi/Dulcolax/Getty/iStockphotoWeiterhin könnten Probleme wie eine Beckenbodensenkung die Darmentleerung beeinträchtigen. Kommt es zu einer Verstopfung, wird häufig zu ballaststoffreicherer Ernährung und mehr Sport geraten. Doch Untersuchungen zeigen, dass dies bei vielen Betroffenen nicht ausreichend hilft. In solchen Fällen, verweisen Experten im Rahmen von Behandlungsleitlinien darauf, gut verträgliche und zuverlässige Präparate einzusetzen.  

Bestimmte Erkrankungen können einen trägen Darm begünstigen. Foto: djd/Sanofi/Dulcolax/Getty/iStockphoto„Die Substanzen der ersten Wahl sind Macrogol, eine wasserbindende Substanz, sowie die Wirkstoffe Bisacodyl und Natriumpicosulfat“, so Prof. Müller-Lissner. Letztere sind etwa in Dulcolax Dragées oder Tropfen enthalten. Klinische Studien bewiesen, dass sie nachweislich die Lebensqualität verbessern, sodass man wieder unbeschwerter am Leben teilnehmen kann.  

Beschwingt statt verstopft: Bewegung kann die Darmtätigkeit unterstützen. Foto: djd/Sanofi/Dulcolax/GettyLeichte Kost wie Fisch, Pellkartoffeln und gedünstetes Gemüse ist bekömmlicher als stark gewürzte und fettige Speisen. Darüber hinaus ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr für eine gute Gesundheit förderlich - pro Tag sollte auf eine Zufuhr von 1,5 bis 2 Liter geachtet werden. Unter www.dulcolax.de gibt es weitere Tipps und Infos. Und zu guter Letzt hilft auch ein regelmäßiger Rhythmus - am leichtesten fällt der Stuhlgang natürlicherweise ohne Zeitdruck und Stress am Morgen.  



Teile jetzt diesen Artikel


Lade jetzt kostenlos die App herunter