Regenbogenflagge für mehr Akzeptanz

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit, am 17. Mai, setzt die Stadt Münster ein Zeichen für mehr Akzeptanz. Die Regenbogenflagge wird bis zum 23. Mai dort wehen.

Münster (SMS) Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit (IDAHOBIT), der in jedem Jahr am 17.5. begangen wird, setzt die Stadt Münster ein Zeichen für mehr Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Auf Initiative des Amts für Gleichstellung hat Oberbürgermeister Markus Lewe gemeinsam mit Engagierten aus der LSBTIQ* Community die Regenbogenflagge am Stadthaus 1 gehisst. Bis zum 23. Mai wird sie dort wehen.

Der IDAHOBIT erinnert an den 17.5.1990. Vor 32 Jahren hatte die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität nicht mehr als psychische Störung zu werten. Trotz wichtiger Schritte der rechtlichen Anerkennung erfahren Menschen immer noch Diskriminierungen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität. Das betrifft in besonders hohem Maß trans- und intergeschlechtliche Menschen, wie eine Studie der Europäischen Agentur für Menschenrechte im Jahr 2019 bestätigt hatte. Sie können oft nicht offen leben und sind Gewalt und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.  In diesem Jahr hat das „Queere Netzwerk NRW“ den IDAHOBIT unter das Motto „Weg mit den Barrieren in den Köpfen!“ gestellt. Dieser Einladung folgt auch die Stadt Münster. Im Mittelpunkt stehen queere Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen, die mehrfach diskriminiert werden und in ihrem Alltag Intoleranz und Bevormundung erleben.

Die Stadt Münster stellt online einen „Queer Guide“ zur Verfügung. Hier finden Interessierte Adressen von Informations-, Hilfs- und Beratungsangeboten: https://geo.stadt-muenster.de/queer_guide/ 

 

Stadt Münster

Foto: Münster setzt anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit (IDAHOBIT), der jedes Jahr am 17.5. begangen wird, ein Zeichen für mehr Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Oberbürgermeister Markus Lewe (vorne rechts) und Markus Chmielorz vom Amt für Gleichstellung (2. vorne rechts) mit Vertretern und Vertreterinnen aus der LSBTIQ* Community./Stadt Münster



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