Drei Epochen in einer Woche

Das neue Programm des Stadtmuseums Münster führt durch drei verschiedene Epochen.

Bademantel und Regenschirm im Schaufenster Stadtgeschichte

Am 15. Mai 1968 war es endlich so weit: Das Freibad Stapelskotten – aufgrund seiner Lage auch Wersebad genannt – wurde offiziell eröffnet. Zur Einweihung des ersten städtischen Freibads wagte Prominenz aus Politik und Verwaltung – darunter Oberbürgermeister Dr. Albrecht Beckel (2.v.l.) – den Sprung ins kühle Nass. Kühl und nass war es auch außerhalb des Beckens, da sich das münstersche Wetter von seiner unschönen Seite zeigte und Regenschauer schickte. Die Zuschauer verfolgten das Eröffnungsprogramm unter dem Schutz ihrer Schirme. Die Fotografie kann ab dem 13. Mai im Großformat im Schaufenster des Stadtmuseums an der Salzstraße betrachtet werden.

Stadtmodelle zeigen die Entwicklung Münsters/Stadtmuseum Münster1200 Jahre Geschichte in einer Stunde

Münster kann auf eine mehr als 1200-jährige Geschichte zurückblicken. Wie es aussah, als der Missionar Liudger gegen Ende des achten Jahrhunderts erstmals in diese Gegend kam, erfahren Interessierte bei einer Führung im Stadtmuseum Münster am Samstag, 14. Mai, ab 16 Uhr. Beim Thema „Stadtgeschichte seit 793“ geht es natürlich auch darum, wie sich die kleine Siedlung weiterentwickelte und zu der modernen Stadt wurde, die sie heute ist. Die Kosten für die Führung betragen pro Person drei Euro, ermäßigt zwei Euro. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Voranmeldungen sind erwünscht unter Tel. 0251/492-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de.

Zeichnung einer jungen Künstlerin./Stadtmuseum Münster.Zeichenkurs für Kinder

An die Stifte, fertig, los: Am Samstag, 14. Mai, können Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren im Stadtmuseum Münster das Zeichnen von Gegenständen kennenlernen. Ab 15 Uhr betrachten die jungen Museumsgäste zusammen mit der Künstlerin Gintarė Skroblytė spannende Objekte in der Schausammlung und setzen ihre Eindrücke danach kreativ um. Die Kosten für den Zeichenkurs betragen acht Euro pro Kind. Da die Teilnehmerzahl auf zehn Personen beschränkt ist, wird um Anmeldung gebeten unter Tel. 0251/492-45 03. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Der Eintritt ins Stadtmuseum ist frei.

Bürgersfrau aus Münster, kolorierter Holzschnitt von Hans Weigel, unsigniert und undatiert, 1577./Stadtmuseum MünsterMünster 1570 – Geschichte und Geschichten aus der Hauptstadt Westfalens

Zum Internationalen Museumstag bietet das Stadtmuseum am Sonntag, 15. Mai, ab 16 Uhr eine kostenlose Führung durch eine der neuen Sonderausstellungen an. Die Ausstellung „Münster 1570 – Geschichte und Geschichten aus der Hauptstadt Westfalens" gibt Eindrücke vom Leben in Münster vor etwa 450 Jahren. Wie sah es in Münster zu jener Zeit aus? Was bewegte die Menschen, und mit welchem Geld wurde damals bezahlt? Anhand zahlreicher authentischer Objekte wird das Leben in der westfälischen Metropole veranschaulicht. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Voranmeldungen sind erwünscht unter Tel. 0251/492-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de.

Kolorierte Handzeichnung, datierung unbekannt, Bernhard Pankok./ Stadtmuseum Münster.Öffentliche Führung: Bernhard Pankok – ganz privat

Die neue Ausstellung des Stadtmuseums „Bernhard Pankok – ganz privat“ bietet einen Zugang zum Menschen Bernhard Pankok. Seine Rolle als liebevoller Familienmensch und leicht vergesslicher Ehemann steht im Vordergrund der Ausstellung, welche Gemälde der Familienmitglieder und Karikaturen des ausgebildeten Malers teilweise erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. In der Führung am Dienstag, 17. Mai, ab 16 Uhr wird der Mann, der gern selbstgemalte Gutscheine an seine Familie verschenkte, „ganz privat“ vorgestellt. Die Kosten betragen pro Person drei, ermäßigt zwei Euro. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Voranmeldungen sind erwünscht unter Tel. 0251/492-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de. 


Stadt Münster

Titelbild: Stadtmuseum Münster, Sammlung Hänscheid



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