Hauptsache die AfD ist raus

Ministerpräsident Wüst hofft auf eine Wahlniederlage der AfD in Nordrhein-Westfalen.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Hendrik Wüst hofft auf eine Niederlage der AfD bei der Landtagswahl am Sonntag. Das Ausscheiden der Partei aus dem Landtag von Schleswig-Holstein am vergangenen Sonntag sollte "nur der Anfang sein", sagte Wüst dem Portal t-online laut Mitteilung vom Mittwoch. Die Niederlage der Partei im Norden sei "ein starkes Signal" für die parlamentarische Kultur, "denn die AfD vergiftet mit ihren Parolen häufig die demokratische Debatte in den Parlamenten."

Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein am Sonntag hatte die AfD die Fünfprozenthürde verfehlt und damit den Einzug in das Kieler Parlament verpasst. In den anderen deutschen Landesparlamenten ist die Partei ebenso wie im Bundestag und im Europaparlament vertreten. Aktuelle Umfragen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sehen die AfD bei sechs bis acht Prozent. Bei der Wahl im Jahr 2017 erreichte die AfD dort 7,4 Prozent.

ruh/cfm



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