BVB will ein Zeichen setzen

Der BVB will mit dem Benefizspiel gegen Kiew ein Zeichen setzen.

Borussia Dortmund will mit dem Benefizspiel gegen den ukrainischen Vorzeigeklub Dynamo Kiew am Dienstag (18.00 Uhr/ZDF) vor allem ein Zeichen setzen. "Weil wir alle mitfühlen und weil wir alle schwer schockiert sind", sagte Trainer Marco Rose über den russischen Angriffskrieg: "Es ist eine humanitäre und menschliche Katastrophe. Wir wollen Signale aussenden, mehr können wir leider nicht tun."

Der Erlös des Spiels soll laut Geschäftsführer Carsten Cramer einer Organisation zugute kommen, die Ukrainern in Not hilft. "Ob BVB-Fan oder nicht – alle sind aufgerufen, Karten für das Benefizspiel gegen Dynamo Kiew zu kaufen, um gemeinsam ein weltweit beachtetes, solidarisches Zeichen gegen den Krieg und für den Frieden in Europa zu setzen", schrieb der Verein auf seiner Internetseite.

Ukrainerinnen und Ukrainer können online Freikarten für das Spiel buchen. Am Montag waren laut BVB etwa 25.000 Tickets verkauft, zudem werden Solidaritätsarmbänder angeboten.

Alan Aussi (20), von Kiew zuletzt innerhalb der Ukraine verliehen, hält sich derzeit als Gastspieler bei der Dortmunder U23 fit. Er wird für die Borussia zum Einsatz kommen. "Ich bin jetzt seit zwei Monaten hier, wurde herzlich aufgenommen und bin sehr dankbar", sagte Aussi am Montag: "Es ist toll, dass der BVB hilft."

Die Konzentration auf den Fußball fällt Aussi zwar schwer. "Aber ich bin ein Profispieler. Wir helfen ja damit der Ukraine und meinen Landsleuten", sagte er. "Zwei meiner besten Freunde sind an der Frontlinie, ich versuche jeden Tag, herauszufinden, ob sie am Leben sind. Jeder Tag kann der letzte sein", sagte er: "Und ich bin hier und spiele Fußball."



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