Kuscheldecken statt Heizpilze

Für mehr Klimaschutz: Stadt und Dehoga unterstützen Gastronomiebetriebe

Münster (SMS)  Mit der Aktion "Kuscheln fürs Klima" macht die städtische Koordinierungsstelle für Klima und Energie gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) auf die klimaschädliche Wirkung von Heizpilzen aufmerksam. Ziel ist es, Gastronomen in ihrer Entscheidung zu bestärken, auf Heizpilze zu verzichten und stattdessen Decken für die Gäste  auszulegen. "Wir unterstützen interessierte Gastronomen mit Beratung und Informationsmaterial", erläutert Caroline König von der Koordinierungsstelle Klima und Energie. "Ziel ist, dass auf den ersten Blick deutlich wird, dass ein Gastronomiebetrieb sich nicht nur um das leibliche Wohl seiner Gäste kümmert, sondern auch Verantwortung in Sachen Klimaschutz übernimmt. In der aktuellen gesellschaftlichen Debatte um den Klimaschutz können Gastronomen damit ein wichtiges Zeichen setzen und auch auf sich aufmerksam machen."

Dort, wo es rechtlich möglich ist, hat die Stadt den Einsatz von Heizpilzen verboten, für den Einsatz auf privaten Flächen läuft die Diskussion seit vielen Jahren. Nach wie vor kommen in den kühlen Monaten in der Außengastronomie oftmals klimaschädliche Heizpilze zum Einsatz. Dabei können mit dem Verzicht auf einen einzigen gasbetriebenen Heizstrahler bereits zwei Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden. Zum Vergleich: Durch die Heizenergie eines Einfamilienhauses werden ca. 2,4 Tonnen CO2 im Jahr produziert.

Ansprechpartnerin für Informationsmaterialien zur Aktion ist Caroline König (KoenigCaroline@stadt-muenster.de, 02 51/4 92-6853). 

Foto: Plakat "Kuscheln fürs Klima" Foto: Stadt Münster.