Er ist dann mal weg

Spiegel: Klinsmann kehrt nicht in Hertha-Aufsichtsrat zurück.

Nach seinem unrühmlichen Abgang als Trainer des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC kehrt Jürgen Klinsmann offenbar nicht in den Aufsichtsrat des Hauptstadtklubs zurück. Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, soll der frühere Bundestrainer gar keine Funktion mehr bei den Berlinern bekleiden. Am Donnerstag (11.30 Uhr) wollen sich Investor Lars Windhorst, Sport-Geschäftsführer Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer auf einer gemeinsamen Pressekonferenz äußern.

Klinsmann war im Zuge des Engagements von Windhorst als dessen Vertrauter in das Kontrollgremium gerückt, hatte sein Mandat aber ruhen lassen, als er am 27. November das Traineramt vom entlassenen Ante Covic übernommen hatte. Am Dienstag hatte der 55-Jährige dann völlig überraschend seinen Rücktritt erklärt und damit auch die Vereinsverantwortlichen überrascht.

Klinsmann begründete sein Vorgehen mit fehlenden "Kompetenzaufteilungen" zwischen ihm und Preetz. Grundsätzlich hatte er seine Bereitschaft erklärt, in den Aufsichtsrat zurückzukehren, überließ die Entscheidung aber den handelnden Personen.

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