Wälder in den Baumbergen nicht betreten

Kreis Coesfeld spricht Warnung aus.

Der Sturm „Sabine“ hat auch Schäden in den Wäldern auf den Höhen der Baumberge hinterlassen. Insbesondere angebrochene oder abgeknickte Äste und Baumkronen können auch nach Abklingen des Sturms noch herabfallen und Waldbesucher gefährden. „Unsere Untere Naturschutzbehörde rät daher dringend, die Wälder in den Baumbergen nicht zu betreten“, betont Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und bittet die Bevölkerung nachdrücklich um Beachtung.

Zugleich dankt er den vielen Einsatz- und Hilfskräften, die während des Sturms im Dienst waren, ganz herzlich: „Einmal mehr haben wir festgestellt, dass wir uns auch bei extremen Wetterlagen voll auf Sie alle verlassen können.“

Die Naturschutzbehörde ist derzeit dabei, die Schäden in den Wäldern der Baumberge aufzunehmen. Da die Begutachtung voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen wird, sind auch die Schäden nicht in Kürze behoben. Sobald die Begutachtung abgeschlossen ist und die Schäden beseitigt sind, können die Wälder wieder begangen werden. Die Naturschutzbehörde wird dies dann umgehend bekanntgeben.

Gleiches gilt für die Naturdenkmale, wobei es sich überwiegend um einzeln stehende Bäume handelt. Auch diese Bäume werden von der Naturschutzbehörde begutachtet; da es sich jedoch um eine Vielzahl an Bäumen handelt, wird die Begutachtung einige Wochen in Anspruch nehmen. Die Besitzer von Naturdenkmalen werden daher um Mithilfe gebeten, die Bäume vorsichtig aus sicherer Entfernung zu begutachten und bei Schäden die Naturschutzbehörde zu kontaktieren – unter Telefon 02541 / 18-0 (Zentrale der Kreisverwaltung).

© Der Landrat des Kreises Coesfeld