Trennung von Gazprom alternativlos

Für den Schalker Vorstandsvorsitzenden Bernd Schröder war die Trennung vom russischen Hauptsponsor Gazprom im Zuge des Krieges unausweichlich.

"Mir persönlich war klar: Das kann nicht weitergehen. Der Schaden für den Verein war zu groß geworden", sagte Schröder im SZ-Interview. 

Der Fußball-Zweitligist hatte zunächst den Schriftzug von der Trikotbrust genommen und dann die finanziell schmerzhafte Trennung verkündet. "Konnte ich mir eine Situation vorstellen, dass in sechs oder acht Wochen wieder Gazprom auf der Brust stehen würde? Nein", sagte Schröder. "Was hätte passieren müssen, um das wieder zu legitimieren? Wenn Herr Putin plötzlich zum Friedensengel mutiert wäre? Das war und ist wahrlich keine reale Aussicht."

Inzwischen hat der Verein einen neuen Hauptsponsor gefunden: das aus Gelsenkirchen stammende Immobilien-Unternehmen Vivawest. "Es kann gut sein, dass wir die Lücke, die Gazprom hinterlassen hat, komplett füllen können", sagte Schröder.



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