Medaille knapp verpasst

Die Biathlon-Männer-Staffel verpasst die Medaille knapp.

Die deutschen Biathlon-Männer haben bei den Olympischen Winterspielen die erhoffte Medaille in der Staffel in einem dramatischen Finale knapp verpasst. Startläufer Erik Lesser in seinem letzten Olympia-Rennen, Roman Rees, Benedikt Doll und Philipp Nawrath mussten sich über 4x7,5 km mit Rang vier begnügen. 

Nawrath vergab mit einer Strafrunde beim letzten Stehendschießen sogar die Chance auf Gold und kämpfte danach noch mit Eduard Latypow auf der Schlussrunde um Bronze, doch er musste den Russen ziehen lassen. Gold ging an Norwegen um Sprint-Olympiasieger Johannes Thingnes Bö, Silber an die Franzosen um Einzel-Champion Quentin Fillon Maillet.

Für den 33-jährigen Lesser, der in China zuvor nur einen enttäuschenden 67. Platz im Einzel vorzuweisen hatte, war es das letzte Rennen bei Olympischen Winterspielen. Als Startläufer brachte der Thüringer sein Team mit drei Nachladern im Stehendschießen ins Hintertreffen. Vor vier Jahren in Pyeongchang hatte Lesser Bronze mit der Staffel geholt, 2014 in Sotschi gewann er Silber im Team sowie im Einzel-Rennen.

Die Frauen um Olympiasiegerin Denise Herrmann gehen am Mittwoch (8.45 Uhr MEZ/ARD) mit Medaillenchancen ins Staffelrennen. Herrmanns Gold im Einzel ist die bislang einzige Medaille aus acht Wettbewerben für die deutschen Skijäger in China.



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