März-Vorverkauf startet!

Wunschtickets für Vorstellungen im März sichern!

am kommenden Montag feiern wir den Valentinstag – den Tag der Verliebten. Und dazu haben wir genau das richtige Geschenk für Sie parat. Überraschen Sie sich und Ihre Liebsten doch mit einem unvergesslichen Abend zu zweit im Theater Münster.

Wie gut, dass Sie ab Samstag, den 12. Februar, ab 10 Uhr nun auch Eintrittskarten für Vorstellungen bis einschließlich 31. März erwerben können. Also seien Sie auf Zack und sichern Sie sich schon mal ihre Wunschplätze für Ihren nächsten Theaterbesuch.

Nachfolgend finden Sie eine Highlight-Übersicht aus den verschiedenen Sparten, die Ihnen inspirierende Einblicke in unser Programm bis Ende März verschafft.


Nach Mary Shelley | In einer Bühnenfassung von Mathias Spaan

FRANKENSTEIN

Frankenstein Theater Münster: Eva Dorlaß/© Oliver BergVoller literarischer Ambitionen entspinnt die junge Mary Shelley die Geschichte um den ehrgeizigen Wissenschaftler Victor FRANKENSTEIN, der sich weigert, die Grenzen des Menschlichen zu akzeptieren. Er will den Tod überwinden und aus toter Materie neues Leben kreieren. Als er nach obskuren Forschungen tatsächlich eine menschenähnliche Kreatur erschafft, wird ihm seine eigene Schöpfung zum Verhängnis.

Mary Shelley gelang mit FRANKENSTEIN ODER DER MODERNE PROMETHEUS einer der berühmtesten Romane der Weltliteratur, der noch immer gültige Fragen zur Hybris und Verantwortung des Menschen für seine Schöpfung und Forschung stellt.

März-Vorstellungen: Fr, 4. März 19.30 Uhr – Mi, 23. März 19.30 Uhr – Fr, 25. März 19.30 Uhr – Do, 31. März 19.30 Uhr


Operette von Eduard Künneke

DER VETTER AUS DINGSDA

Für die schöne, reiche und fast volljährige Julia soll ein Ehemann gefunden werden. Ihr Onkel Josse, gleichzeitig ihr Vormund, hat da klare Vorstellungen: Sein Neffe August soll es werden, damit das üppige Erbe in der Familie bleibt. Julia aber sehnt sich nach ihrem Roderich, dem sie vor sieben Jahren die Treue geschworen hat. Der weilt allerdings seitdem in »Dingsda«, genauer gesagt in Batavia. Dann taucht auf einmal ein ebenso geheimnisvoller wie attraktiver Fremder auf. Ist das der lang erwartete Roderich, der von seinem exotischen Ausflug heimgekehrt ist?

Eduard Künnekes (1885 – 1953) Erfolgsoperette DER VETTER AUS DINGSDA entstand in der Blütezeit der Berliner Operette. Mit den neuesten Tänzen wie Foxtrott, Paso Doble und Tango huldigt Künneke der Tanzwut der Goldenen Zwanziger Jahre ebenso wie mit dem unverzichtbaren Walzer. Das Spießbürgertum des 20. Jahrhunderts wird hier mit viel Wortwitz und Situationskomik augenzwinkernd aufs Korn genommen, so dass Text und Musik für beste Unterhaltung sorgen.

März-Vorstellungen: Sa, 19. März 19.30 Uhr – So, 27. März 15.00 Uhr


Schauspiel von Annalena & Konstantin Küspert

ÜBER LEBEN / ἈΤΛΑΝΤIΣ ΝῆΣΟΣ (INSEL DES ATLAS)

Wie die Menschen, aus denen sie bestehen, sind auch Gesellschaften sterblich. Technologien verschwinden. Wissen geht verloren. Zivilisationen verwehen. Und auch wenn tief im Berg »Schauinsland« die Originalschrift unseres Grundgesetzes im Stahlzylinder konserviert bleibt, werden irgendwann auch unter der eingestürzten Kuppel des Reichstags die Rehe weiden. Aber muss das immer so sein? Muss denn alles, was ein Gemeinwesen ausmacht, zerfallen wie die Körper seiner Bürgerinnen? In einer Zeit, die unsere Generation fordert wie noch nie, entsteht ein Theaterstück über das Fortbestehen.

Geschichten vom ÜBERLEBEN, Schlaglichter einer neuen Erzählung des Weitergehens. Und damit auch neue Utopien für die zahlreichen Aufgaben der nahen Zukunft. In ihrer bereits dritten Arbeit für das Theater Münster erforschen Annalena und Konstantin Küspert, was übrig geblieben ist von vorherigen Gesellschaften, was von unserer übrig bleiben wird und was wir tun können, um doch noch in Vergessenheit zu geraten.

März-Vorstellungen: Mi, 02. März 19.30 Uhr – Sa, 12. März 19.30 Uhr – Sa, 26. März 19.30 Uhr 


Tanzabend von Hans Henning Paar zu J. S. Bachs Johannes-Passion

PASSION

Die Johannes-Passion ist die früheste der heute bekannten Passionsmusiken Johann Sebastian Bachs (1685 – 1750). Uraufgeführt wurde das Werk am Karfreitag, den 7. April 1724, in der Leipziger Nikolaikirche. Bach überarbeitete und veränderte das Werk mehrmals für spätere Aufführungen, seine letzte Fassung aus dem Jahr 1749 weist jedoch enge Bezüge zur ersten Version auf. Eingerahmt von zwei großen Chorsätzen entfaltet Bach die Passionsgeschichte von der Gefangennahme und Kreuzigung Jesu Christi und zeichnet ihre Stationen und Emotionen musikalisch nach. Das Textbuch basiert auf den Kapiteln 18 und 19 des Johannes-Evangeliums ergänzt durch Choräle und frei hinzugedichtete Texte, im Zentrum steht die Konfrontation von Jesus und Pilatus.

Bachs bildhafte und expressive musikalische Umsetzung des Textes, seine kompositorische Vielfalt und gewagte Chromatik, lässt die Handlung geradezu physisch spürbar werden. Die Dramatik entwickelt sich durch wechselnde Perspektiven der Vortragenden: die Rezitative des Erzählers und die agierenden Ensembles der Turba-Chöre treiben die Handlung voran, während Arien und Choräle das Gehörte reflektieren und den Blick nach innen wenden.

Mit PASSION bringt Hans Henning Paar das oratorische Werk für vierstimmigen Chor, Gesangssolisten und Orchester als Kombination aus Tanz, abstrakter Szene, Raum und Licht auf die Bühne. Inspiriert von der Emotionalität der Komposition entstehen assoziative Bilder, die sich mit der Frage befassen, was der Glaube und Passion für den einzelnen Menschen bedeuten und welche Rolle sie in der heutigen Gesellschaft spielen.

März-Vorstellungen: Do, 03. März 19.30 Uhr – Fr, 04. März 19.30 Uhr – Fr, 18. März 19.30 Uhr – Di, 22. März 19.30 Uhr – Sa, 26. März 19.30 Uhr


Mit dem Sinfonieorchester Münster & Ana-Marija Markovina am Klavier

6. SINFONIEKONZERT

Robert Schumann (1810-1856): Ouvertüre zu MANFRED op. 115

Stefan Heucke (*1959): Konzert für Klavier und Orchester op. 96 (Uraufführung)

Johannes Brahms (1833-1897): Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Der Komponist und Hans-Werner-Henze-Preisträger Stefan Heucke sieht sich selbst in der Tradition großer deutscher Vorbilder wie etwa Robert Schumann und Johannes Brahms. So ist es nur folgerichtig, wie diese ein Klavierkonzert zu komponieren. Das Auftragswerk des Sinfonieorchester Münster verspricht als Uraufführung mit der Solistin Ana-Marija Markovina, mit der ihn eine lange Zusammenarbeit verbindet, besondere Spannung.

Von den vier Sinfonien von Johannes Brahms gilt seine zweite wegen ihrer heiteren Grundstimmung als seine beliebteste. Tatsächlich scheint es, als sprudelten die Ideen nur so aus ihm heraus, nachdem er seine rund 20jährige Blockade bis zur Veröffentlichung seiner Sinfonie Nr. 1 durchbrochen hatte. »Brahms’ neue Sinfonie leuchtet in gesunder Frische und Klarheit«, resümierte die Kritik, um ein bis heute gültiges Urteil abzugeben: »Sie gehört allen, die sich nach guter Musik sehnen«.

Eröffnet wird das Konzert durch Robert Schumanns Ouvertüre zu Lord Byrons Gedicht MANFRED, der Prototyp des labilen, romantischen Helden, den der Komponist in leidenschaftlichen Klängen nachzeichnet.

März-Vorstellungen: Di, 01. März 19.30 Uhr – Mi, 02. März 19.30 Uhr – So, 06. März 18.00 Uhr


Theater Münster

Titelbild: Theater Münster



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