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Performance zur Empathie

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur stellt Werk der Nimmersatt-Ausstellung vor.

Münster - (lwl) -Die Ausstellung "Nimmersatt? Gesellschaft ohne Wachstum denken" (bis 27.2.) thematisiert, wie menschliches Handeln und andauerndes Wachstum das Zusammenleben und die Umwelt verändern. Die Ausstellung an drei Orten in Münster ist ein Kooperationsprojekt der Kunsthalle Münster, des LWL-Museums für Kunst und Kultur sowie des Westfälischen Kunstvereins. Insgesamt 25 internationale Künstler:innen fragen mit Werken in unterschiedlichen Medien, was in Zukunft an die Stelle bisheriger Wirtschafts- und Gesellschaftsmodelle treten könnte. Eine Künstlerin im LWL-Museum für Kunst und Kultur ist Eva Kot'áková.

Mit der raumgreifenden Installation "Machine for Restoring Empathy" thematisiert die Künstlerin soziale, institutionelle und physische Strukturen des täglichen Lebens. Zentral ist für Kot'áková dabei der Aspekt der Empathie. Für die Künstlerin stellt Empathie einen Hauptfaktor dar, um das Handeln Anderer verstehen zu können. So sei Empathie der zentrale Punkt gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Das Besondere an dem Werk "Machine for Restoring Empathy" von Eva Kot'áková im Rahmen der Nimmersatt-Ausstellung sind die sich wiederholenden Performances. Während der Ausstellungszeit aktivieren Performer:innen die Arbeit mehrmals und entwickeln sie weiter. Sie fügen neue Stoffbahnen hinzu, flicken Löcher und nähen Segmente an. Darüber hinaus sprechen sie mit den Besucher:innen über die Teilhabe an der Gesellschaft. Ausgetauscht werden eigene Erzählungen und solche, die seit der Entstehung dieses Werkes bei früheren Ausstellungsorten gesammelt wurden. Die Besucher:innen können dazu Schilder mit Geschichten lesen. Ebenso können sie den Performer:innen zuhören oder eigene Geschichten erzählen. Der nächste Termin für die Performance ist am Sonntag (13.2.) von 13 - 18 Uhr.


Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Titelbild: LWL/Hanna Neander