Bach lobt China

IOC-Präsident Bach ruft die "neue Ära des Wintersports" aus.

Für IOC-Präsident Thomas Bach beginnt mit den Olympischen Spielen in Peking "eine neue Ära des Wintersports". Das sagte der 68-Jährige zum Auftakt der 139. Session des Internationalen Olympischen Komitees am Tag vor der Eröffnungsfeier im Nationalstadion der chinesischen Hauptstadt. Mehr als 300 Millionen Menschen seien an die Sportarten auf Schnee und Eis herangeführt worden, wiederholte Bach, "China ist bereits eine Wintersport-Nation".

Von diesem Wachstum werde die Welt profitieren, "der Boom in China wird die globale Wintersport-Industrie verändern", sagte Bach. Er sei ein Segen für die ausländischen Hersteller von Skiliften, Pistenraupen oder Schneekanonen. "All die Unternehmen, die hauptsächlich in den Alpen und in Nordamerika ansässig sind, werden stark von der Entwicklung des Wintersports in China profitieren."

Bach hat dabei keine Bedenken, dass die Umwelt unter dem Wachstum und dem Mega-Event in Peking und den Bergstandorten Yanqing und Zhangjiakou leide. Er lobte die Nachhaltigkeit der Winterspiele (4. bis 20. Februar), die zuletzt von einigen Experten infrage gestellt worden war. "Peking 2022 zeigt Lösungen für eine nachhaltige Zukunft", sagte Bach.

Obwohl Nationen wie die USA und Großbritannien die Winterspiele wegen der Menschenrechtsverletzungen der Gastgeber diplomatisch boykottieren, sprach Bach von "starker Unterstützung der internationalen Gemeinschaft" und erinnerte an die Resolution der Vereinten Nationen zum olympischen Waffenstillstand. Die Olympischen Spiele seien ein Symbol des Friedens und der Einheit, "sie zeigen uns einen Weg in eine bessere und friedvollere Zukunft", so Bach.



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