ZUE in Rheine wird erweitert

Die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) des Landes für Geflüchtete in Rheine wird vorübergehend um Plätze für 80 zusätzliche Bewohner*innen erweitert.

Münster/Rheine. Dazu lässt die Bezirksregierung Münster als Betreiberin der ZUE in enger Absprache mit der Stadt Rheine zusätzlich 20 Wohn- und 6 Sanitär-Container auf dem Gelände aufstellen. Bezugsfertig soll die Erweiterung für 80 Bewohner*innen voraussichtlich zum 1. März sein.

In Rheine bleibt es unabhängig der vorübergehenden Erweiterung bei der Schließung der ZUE zum 31. Dezember 2022. Die Stadt hat das frühere Kasernengelände erworben und verfolgt dort im kommenden Jahr eigene Bebauungspläne. Derzeit hält die Bezirksregierung in der ZUE Rheine rund 500 Wohnplätze vor. Die ZUE Rheine wurde 2015 zunächst als Notunterkunft in Form einer Zeltstadt in Betrieb genommen. Im ersten Pandemie-Winter 2020 diente die ZUE vorübergehend als Corona-Schutzeinrichtung zur Entlastung der NRW-Erstaufnahmeeinrichtung in Unna-Massen.

Aktuell betreibt die Bezirksregierung Münster im Auftrag des Landes neben Rheine Zentrale Unterbringungseinrichtungen auch in Dorsten, Ibbenbüren, Marl und Münster. Aufgrund der aktuellen Zunahme der Ankünfte von Geflüchteten in NRW plant die Bezirksregierung Münster weitere Einrichtungen in Betrieb zu nehmen und Kapazitäten anzupassen.

Bezirksregierung Münster



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