Live aus dem Haus der Wannsee-Konferenz

.Das "ZDF-Morgenmagazin" berichtet am Montag, 24. Januar 2022, von 6.00 bis 9.00 Uhr, live von dem Ort, an dem 1942 die Weichen für die systematische Massenvernichtung der Juden Europas gestellt wurden.

Im Konferenzraum: Die Besprechung beginnt. Von links: Dr. Rudolf Lange (Frederic Linkemann), Dr. Eberhard Schöngarth (Maximilian Brückner), Dr. Josef Bühler (Sascha Nathan), Dr. Georg Leibbrandt (Rafael Stachowiak), Dr. Alfred Meyer (Peter Jordan), Adolf Eichmann (Johannes Allmayer), Ingeburg Werlemann (Lilli Fichtner), Heinrich Müller (Jakob Diehl), Reinhard Heydrich (Philipp Hochmair), Otto Hofmann (Markus Schleinzer), Dr. Gerhard Klopfer (Fabian Busch), Friedrich Wilhelm Kritzinger (Thomas Loibl), Dr. Wilhelm Stuckart (Godehard Giese), Martin Luther (Simon Schwarz), Erich Neumann (Matthias Bundschuh), Dr. Roland Freisler (Arnd Klawitter).

Im Haus der Wannsee-Konferenz begrüßt "Moma vor Ort"-Moderator Andreas Wunn Gäste aus Gesellschaft und Politik, die aus verschiedenen Perspektiven berichten, warum über die Wannsee-Konferenz und über die Verbrechen des Nationalsozialismus auch 80 Jahre danach weiterhin Aufklärung notwendig ist.

Reinhard Heydrich (Philipp Hochmair, l.), Chef des Reichssicherheitshauptamts, Chef der Sicherheitspolizei und des SD, verlässt nach der Besprechung die Villa und eilt zu seiner Limousine.

Unter den Gesprächsgästen sind Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, die Holocaust-Überlebenden Petra und Franz Michalski sowie Niklas Frank, Sohn von Hans Frank, dem damaligen Generalgouverneur des von Deutschland besetzten Polens. Weitere Gesprächsgäste sind unter anderem Matti Geschonneck, Regisseur des ZDF-Fernsehfilms "Die Wannseekonferenz", sowie Deborah Hartmann, Direktorin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz.

Während der Konferenz im Besprechungsraum: Dr. Wilhelm Stuckart (Godehard Giese) und Martin Luther (Simon Schwarz, r.).

Weshalb ist die Erinnerung an die Ereignisse vor 80 Jahren auch für heutige Generationen wichtig? Muss aus dem Gedenken mehr Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft wachsen? Wie kann Antisemitismus heute der Nährboden entzogen werden? Was muss geschehen, damit Antisemitismus keinen Platz in unserer Gesellschaft hat? "Moma vor Ort" geht diesen Fragen nach. Ausschnitte aus dem Fernsehfilm "Die Wannseekonferenz" und der begleitenden ZDF-Dokumentation, die am Montag, 24. Januar 2022, 20.15 und 22.00 Uhr im ZDF zu sehen sind, beziehen den historischen Ort während der Gespräche immer wieder mit ein und zeigen, wie eine vermeintlich idyllische Villa im Südwesten Berlins zum Schauplatz eines kaum fassbaren Verbrechens wurde.


Copyright: ZDF/Konrad Waldmann



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