Tschüss absolute Mehrheit

Die CSU in Bayern ist in einer Sat.1-Umfrage weit von einer absoluten Mehrheit entfernt.

Die CSU ist in Bayern einer Umfrage zufolge weit von einer absoluten Mehrheit entfernt und hätte derzeit auch keine Mehrheit mehr für ihre Koalition mit den Freien Wählern. Derzeit kommt die CSU auf 35 Prozent Zustimmung, wie der am Mittwoch vom Fernsehsender Sat.1 veröffentlichte "Bayern Wählercheck" des Instituts GMS ergab. Dies sind 13 Prozentpunkte weniger als in einer GMS-Erhebung vor einem Jahr.

Der Umfrage zufolge kommen die mit der CSU regierenden Freien Wähler noch auf acht Prozent, womit die Koalition von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) keine eigene Mehrheit mehr hätte. Die Grünen liegen aktuell bei 15 Prozent, gefolgt von der SPD mit 14 Prozent, der AfD mit zehn Prozent und der FDP mit neun Prozent. Im Vergleich mit der Stimmung in Bayern vor einem Jahr können damit SPD, FDP und AfD deutlich zulegen.

In Bayern wird im Herbst 2023 der nächste Landtag gewählt. Der Umfrage zufolge bewertet eine Mehrheit der Bayern den Start der Ampelkoalition im Bund als misslungen, dies sagten 53 Prozent der Befragten. 42 Prozent sehen für die neue Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hingegen einen guten Start.

Da kein Bundesminister aus Bayern mehr im Kabinett sitzt, fürchten 48 Prozent der Bayern eine Benachteiligung des Freistaats - 37 Prozent befürchten dies nicht. Das Hamburger Institut GMS befragte vom 29. Dezember bis zum 3. Januar 1005 Wahlberechtigte in Bayern repräsentativ.

ran/cfm



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