Wir wollen Frieden!

Zum Weltfriedenstag am 1. Januar hat Papst Franziskus eindringlich zu mehr Frieden in der Welt gemahnt.

Er habe gerade im italienischen Fernsehen Bilder von Kriegen, Vertriebenen und Elend gesehen: „Und das passiert heute in der Welt.

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Franziskus verwies auf seine Botschaft zum diesjährigen Weltfriedenstag: Frieden lasse sich nur im Dialog zwischen den Generationen, über Bildung und über Arbeit verwirklichen. „Ohne diese drei Elemente fehlen die Grundlagen“, sagte der Papst. Er empfahl den Anwesenden, darunter vielen Touristen, die sich über Silvester in Rom aufhalten, eine einfache geistliche Übung. „Gehen wir nach Hause und denken wir: Frieden, Frieden, Frieden! Es braucht Frieden.“ Franziskus dankte allen Menschen, die sich an Initiativen zum Weltfriedenstag beteiligen.

„Mut der Vergebung, der das Feuer des Hasses auslöscht“

Der Frieden sei Geschenk und zugleich Selbstverpflichtung, so der Papst beim Angelus: „ein Geschenk von oben, denn wir können es nicht aus eigener Kraft erhalten. Wir können nur dann wirklich Frieden schaffen, wenn wir ihn in unserem Herzen haben, wenn wir ihn vom Friedensfürsten empfangen.“ Aber der Frieden sei auch eine Verpflichtung, denn Frieden verlange von jedem, „den ersten Schritt zu tun“. Das fange an mit der „Aufmerksamkeit für die Geringsten, mit der Förderung der Gerechtigkeit, mit dem Mut der Vergebung, der das Feuer des Hasses auslöscht“.

Auf das Gute schauen, das uns vereint

Außerdem brauche der Frieden eine positive Grundeinstellung: „dass wir - in der Kirche wie in der Gesellschaft - nie auf das Böse schauen, das uns trennt, sondern immer auf das Gute, das uns vereinen kann! Es gibt keinen Grund, niedergeschlagen zu sein und zu klagen, sondern die Ärmel hochzukrempeln, um Frieden zu schaffen.“

(vatican news – gs)



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