Februar-Vorverkauf Theater Münster

sind Sie immer noch auf der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es mit der Theater Münster GESCHENKBOX oder einem unvergesslichen Theaterabend zu zweit?

Bereits ab dem morgigen Samstag, den 18. Dezember, ab 10 Uhr sind Eintrittskarten für die Vorstellungen im Theater Münster bis einschließlich 28. Februar zu erwerben.

Nachfolgend finden Sie eine Highlight-Übersicht aus den verschiedenen Sparten, die Ihnen inspirierende Einblicke in unser Programm bis Ende Februar verschafft.


IDOMENEO – Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

»WANN WERDEN JE ALL DIE SCHICKSALSSCHLÄGE ENDEN?«

Vom trojanischen Krieg heimkehrend, gerät der kretische König Idomeneo in Seenot. Um zu überleben, schwört er dem Meeresgott Neptun, ihm den ersten Menschen zu opfern, der ihm nach seiner Rettung begegnen wird. Nach geglückter Überfahrt ist Idomeneo entsetzt: Ausgerechnet sein Sohn Idamante ist der erste, den er nach seiner Rettung antrifft. Idomeneo, der die Opferung seines Sohnes selbst vornehmen soll, will die Tötung um alles in der Welt verhindern… 

Die großen Chöre nach dem Vorbild Glucks und die virtuose Behandlung des Orchesters machen IDOMENEO zu Mozarts farbenreichster Partitur – er hielt sie zeitlebens für seine beste Oper. Als politisches Drama des Widerstreits zwischen der Pflicht gegenüber den Göttern und der Treue zu den Menschen konzipiert, gehört IDOMENEO zu Mozarts innovativsten Musiktheaterwerken. 

PREMIERE: Sa, 5. Februar 2022, 19.30 Uhr, Großes Haus 


ÜBER LEBEN / ἈΤΛΑΝΤIΣ ΝῆΣΟΣ (INSEL DES ATLAS) – Schauspiel von Annalena Küspert & Konstantin Küspert

Wie die Menschen, aus denen sie bestehen, sind auch Gesellschaften sterblich. Irgendwann werden auch unter der eingestürzten Kuppel des Reichstags die Rehe weiden. Aber muss das immer so sein? Muss denn alles, was ein Gemeinwesen ausmacht, zerfallen wie die Körper seiner Bürgerinnen? In einer Zeit, die unsere Generation fordert wie noch nie, entsteht ein Theaterstück über das Fortbestehen.

Geschichten vom Überleben, Schlaglichter einer neuen Erzählung des Weitergehens. Und damit auch neue Utopien für die zahlreichen Aufgaben der nahen Zukunft. In ÜBER LEBEN, ihrer bereits dritten Arbeit für das Theater Münster erforschen Annalena und Konstantin Küspert, was übrig geblieben ist von vorherigen Gesellschaften, was von unserer übrig bleiben wird und was wir tun können, um doch noch in Vergessenheit zu geraten.

PREMIERE: Fr, 18. Februar 2022, 19.30 Uhr, Kleines Haus 


PASSION – Tanzabend von Hans Henning Paar

»MEIN REICH IST NICHT VON DIESER WELT… « 

Im Zentrum des Tanzabends PASSION steht die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach. Uraufgeführt wurde dieses Werk am Karfreitag, den 7. April 1724. Eingerahmt von zwei großen Chorsätzen entfaltet Bach die Passionsgeschichte von der Gefangennahme und Kreuzigung Jesu Christi und zeichnet ihre Stationen und Emotionen musikalisch nach. Das Textbuch basiert auf den Kapiteln 18 und 19 des Johannes-Evangeliums ergänzt durch Choräle und frei hinzugedichtete Texte. 

Bachs bildhafte und expressive musikalische Umsetzung des Textes, seine kompositorische Vielfalt und gewagte Chromatik, lässt die Handlung geradezu physisch spürbar werden. Hans Henning Paar bringt das oratorische Werk für vierstimmigen Chor, Gesangssolisten und Orchester als Kombination aus Tanz, abstrakter Szene, Raum und Licht auf die Bühne. Inspiriert von der Emotionalität der Komposition entstehen assoziative Bilder, die sich mit der Frage befassen, was der Glaube und Passion für den einzelnen Menschen bedeuten und welche Rolle sie in der heutigen Gesellschaft spielen. 

PREMIERE: Sa, 15. Januar 2022, 19.30 Uhr, Großes Haus 


FRANKENSTEIN – nach Mary Shelley | In einer Bühnenfassung von Mathias Spaan 

»DIE NATURKUNDE WAR DER GEIST, DER MEIN SCHICKSAL BESTIMMTE!« 

Es ist die Geburtsstunde eines Mythos. Voller literarischer Ambitionen entspinnt die junge Mary Shelley die Geschichte um den ehrgeizigen Wissenschaftler Victor Frankenstein, der sich weigert, die Grenzen des Menschlichen zu akzeptieren. Er will den Tod überwinden und aus toter Materie neues Leben kreieren. Als er nach obskuren Forschungen tatsächlich eine menschenähnliche Kreatur erschafft, wird ihm seine eigene Schöpfung zum Verhängnis. 

Mary Shelley gelang mit FRANKENSTEIN ODER DER MODERNE PROMETHEUS einer der berühmtesten Romane der Weltliteratur, der noch immer gültige Fragen zur Hybris und Verantwortung des Menschen für seine Schöpfung und Forschung stellt. 

PREMIERE: Fr, 04. Februar 2022, 19.30 Uhr, Kleines Haus


5. SINFONIEKONZERT – mit dem Sinfonieorchester Münster

Bedřich Smetana (1824-1884) 

MÁ VLAST (Mein Vaterland) – Zyklus von sechs sinfonischen Dichtungen

Das 19. Jahrhundert ist das Zeitalter der Nationalstaaten in Europa. Während Länder wie Deutschland hier erst ihre Einheit erreichten, artikulierte sich andernorts der Wunsch nach Eigenständigkeit. Dazu zählte besonders Böhmen als Teil des Vielvölkerstaats Österreich-Ungarn. Als kulturelle Eigenheit spielte hier die Musik eine besondere Rolle. Der Zyklus MÁ VLAST von Bedřich Smetana ist eine musikalische Glorifizierung seiner tschechischen Heimat und gilt bis heute in Teilen als inoffizielle Nationalhymne. Besonders der zweite Teil, die MOLDAU, wurde weltberühmt. Andere Teile behandeln in nicht minder romantischer Pracht etwa die Prager Burg, die Landschaft Böhmens oder andere Orte mit bedeutenden Ereignissen der tschechischen Geschichte. So entwirft Smetana ein einzigartiges und eindringliches Panorama, das die ganze Ausdruckskraft des großen Orchesters ausschöpft. Am Pult steht der 1. Kapellmeister des Theater Münster, Stefan Veselka, der selbst tschechische Wurzeln hat. Mit dem 5. SINFONIEKONZERT verabschiedet er sich vom Münsteraner Publikum.

AUFFÜHRUNGEN: Di, 08.02., 19.30 Uhr –  Mi, 09.02., 19.30 Uhr – So, 13.01., 18 Uhr

© Theater Münster 




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