Archäologie von nebenan

Eine neue Vitrine im Archäologischen Museum widmet sich Funden aus Münster.

Archäologie findet auf der ganzen Welt statt. Überall erzählt Kulturgut im Boden die Geschichte der Menschen weltweit und aus der Tiefe der Zeit heraus – lange bevor die Schriftquellen zu sprudeln begannen. Zu einer Zeitreise in die Geschichte der eigenen Stadt lädt das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster ab sofort alle Neugierigen ins Fürstenberghaus am Domplatz 20­ – 22 ein.

Eine neue Vitrine mit Funden aus Münster zeigt die Lebensbereiche der Menschen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Die Exponate vermitteln einen Einblick in die Stadt mit ihren Bauten und ihrer Entwicklung, den Alltag innerhalb ihrer Mauern, aber auch was darüber hinausweist: Christlicher Glaube, Bildung und Freizeit der Menschen werden mithilfe der archäologischen Funde lebendig. Das Museumsteam hat die Vitrine in Kooperation mit der Stadtarchäologie Münster zusammengestellt.

Nach wie vor können Besucher auf zwei Etagen in die antike und vorgeschichtliche Welt der griechisch-römischen Antike eintauchen. Neben Fundstücken der Altorientalistik, der Ägyptologie und der Ur- und Frühgeschichte, den universitären Feldern aus Forschung und Lehre, findet sich im Untergeschoss des Museums nun auch die neue Vitrine gewissermaßen mit der Archäologie von nebenan.

Geöffnet hat das Museum am Domplatz 20 – 22 dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, an jedem zweiten Freitag im Monat bis 24 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen bietet die Webseite des Museums. Universität Münster

https://www.uni-muenster.de/ArchaeologischesMuseum/



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