Hafengrenzweg: Blindgänger entschärft

Straßensperrungen am Albersloher Weg wieder aufgehoben

Münster - (SMS) - Am Mittwoch (15.12.) hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) am Hafengrenzweg gegen 19.40 Uhr einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die amerikanische 250-kg-Fliegerbombe wurde am frühen Nachmittag bei Sondierungsarbeiten gefunden. Ein sofortiges Handeln war erforderlich.

Rund 120 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Wasserschutzpolizei, Hilfsorganisationen und vom KBD waren bis zum Abend im Einsatz, sorgten so für einen reibungslosen Ablauf. Aufgrund mehrerer Parallelereignisse (Verkehrsunfall mit Verletzten, Gefahrstoffeinsatz) war es überdies notwendig, weitere Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie mehrere Rettungsfahrzeuge münsterscher Hilfsorganisationen hinzuzuziehen. "Das Gesamtsystem der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr erreichte zwischenzeitlich die Belastungsgrenze", so ein Sprecher der Feuerwehr in einer ersten Bilanz.

Die Sperrungen am Albersloher Weg und der Leinpfade am Kanal sind wieder aufgehoben, die Evakuierung ist beendet. Nur wenige Personen nutzten das kurzfristig eingerichtete Betreuungszelt auf dem Hafenvorplatz.

Der Betrieb in der kurzfristig geschlossenen städtischen Impfstelle "Jovel" wird am Donnerstag fortgesetzt. Aufgrund der Sperrung ausgefallene Terminbuchungen (rund 400) können an diesem Tag (16.12.) oder in der Folgewoche von Montag (20.12.) bis Donnerstag (23.12.) zur gleichen Zeit wahrgenommen werden. Das hier federführende Bündnis der Hilfsorganisationen "Gemeinsam für Münster" hatte spontan umdisponiert und entsprechende Hinweise auch im Buchungsportal vermerkt.

 

Stadt Münster



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