Hamilton zum Ritter geschlagen

Der britische Formel-1-Star Lewis Hamilton (36) ist von Prinz Charles zum Ritter geschlagen worden.

Drei Tage nach Hamiltons dramatischer Niederlage im Kampf um die WM gegen Max Verstappen (24) erhob der Sohn von Königin Elizabeth II. den Mercedes-Piloten bei einer feierlichen Zeremonie auf Schloss Windsor in den Adelsstand. Hamilton plauderte dabei kurz mit dem Price of Wales und posierte hinterher stolz mit seinem Orden, begleitet wurde er von seiner Mutter.

Bereits nachdem Hamilton im Vorjahr seinen siebten WM-Titel gewonnen und dadurch mit Rekordweltmeister Michael Schumacher gleichgezogen hatte, gab der Buckingham-Palast im Dezember 2020 bekannt, dass der Brite in den Ritterstand erhoben wird. Die Zeremonie musste dann wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben werden.  

Hamilton wurde schon 2009 nach seinem ersten WM-Sieg (2008) von der Queen zum Mitglied des "Order of the British Empire" ernannt - gewissermaßen eine Vorstufe zum Ritter. Nach dem Gewinn des vierten Titels hatte Hamilton dann gescherzt: "Wenn ich Ritter wäre, würde ich jeden zwingen, mich Sir zu nennen. Zu meinen Freunden würde ich sagen: 'Entschuldige bitte, es heißt Sir Lewis.'"  

Für britische Sportler bedeutet der Ritterschlag durch ein Mitglied der königlichen Familie die höchste Ehre. Hamilton ist nach Jackie Stewart, Stirling Moss und Jack Brabham der vierte Rennfahrer, dem diese Auszeichnung zuteil wird.

Weiterhin unklar ist, ob Mercedes auch formal gegen den abgewiesenen Protest vom Saisonfinale in Abu Dhabi in Berufung geht. Die Frist dafür läuft am späten Donnerstagabend ab.



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