Kimmich will sich impfen lassen

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich von Bayern München will sich nun doch gegen COVID-19 impfen lassen.


Der gerade erst von Corona genesene Kimmich bedauert in einem Interview mit der "Sportstudio Reportage" im ZDF, dass er sich nicht früher zu diesem Schritt entschlossen habe. "Generell war es für mich einfach schwierig mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen", sagte er. Kimmich äußert sich erstmals zu seiner gesundheitlichen Situation.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt Genesenen die Verabreichung einer Impfstoffdosis. Allerdings soll die Impfung erst sechs Monate nach der Erkrankung erfolgen, sofern die Infektion durch einen PCR-Test bestätigt wurde. 

Frühestens soll vier Wochen nach dem Ende der Symptome geimpft werden. Wurde die Infektion durch den Nachweis in einer Blutprobe bestätigt, soll die Impfung bereits ab vier Wochen nach der Diagnose folgen.

Kimmich hatte nach seiner Infektion Lungenprobleme. Die Lage sei jedoch "nicht so dramatisch, dass man Folgeschäden erwarten kann", sagte Bayern-Trainer Julian Nagelsmann. Wegen der Folgen kann der Mittelfeldspieler aber erst im Januar wieder einsteigen. Insgesamt wird er dann wegen Quarantäne und Erkrankung mindestens acht Spiele der Münchner verpasst haben.

Bayern-Chefcoach Julian Nagelsmann hatte am Samstag auch bekannt gegeben, dass Nationalspieler Jamal Musiala nach längerem Zögern inzwischen gegen Corona geimpft ist. "Ich freue mich, dass er geimpft ist und wir damit in der Rückrunde hoffentlich keine Probleme mehr haben werden", sagte der Coach nach dem 2:1 gegen den FSV Mainz 05 und betonte: "Das wünsche ich mir auch für die gesamte Gesellschaft."



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