G7 für die Freiheit

Der Westen und seine Verbündeten wollen sich nach Worten der britischen Außenministerin Liz Truss beim G7-Ministertreffen in Liverpool gemeinsam "Aggressoren gegen die Freiheit" entgegenstellen.

"An diesem Wochenende werden die einflussreichsten Demokratien der Welt Stellung beziehen gegen Aggressoren, welche die Freiheit unterwandern wollen", sagte die Gastgeberin des G7-Treffens am Samstag. Es solle eine "klare Botschaft" ausgesandt werden, "dass wir eine einheitliche Front sind".

Ganz oben auf der Liste der Themen des Treffens steht den Angaben zufolge der massive russische Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine. Weitere Themen sind unter anderem der Umgang mit China, die atomaren Bestrebungen des Iran sowie die Krise im von der Militärjunta geführten Myanmar. Truss betonte am Samstag, sie wolle, dass die G7-Staaten ihre Beziehungen in den Bereichen Handel, Investitionen, Technologien und Sicherheit vertieften, "um Freiheit und Demokratie weltweit zu verteidigen und voranzubringen".

An dem bis Sonntag dauernden Treffen in Liverpool nehmen die Außen- und Entwicklungsministerinnen und -minister der G7 teil. Am Sonntag nehmen erstmals auch Minister der Vereinigung südostasiatischer Länder (Asean) teil. Zudem werden Vertreter aus Südkorea, Australien, Südafrika und Indien als "Gäste" teilnehmen. Am Rande des Treffens war Truss am Freitag bereits zu Gesprächen mit US-Außenminister Antony Blinken und Deutschlands neuer Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zusammengekommen.

jep



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