Erfolgreicher Schlag gegen Impfpassfälscher

Die Polizeiinspektion Hildesheim hat heute (24.11.2021) einen breiten Schlag gegen eine überregional agierende Bande von Kriminellen durchgeführt.

Die Maßnahmen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim richteten sich gegen fünf Beschuldigte, die bandenmäßig im großen Stil Impfzertifikate gefälscht und veräußert haben sollen. Insgesamt wurden durch rund 300 Polizeibeamtinnen und -beamte 24 Objekte in Niedersachsen und Hessen durchsucht.

 

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Allen Beteiligten an den intensiven und vor allem erfolgreichen Ermittlungen spreche ich meinen ausdrücklichen Dank aus. Dieser Sachverhalt zeigt, dass kriminelle Gruppen viel Geld damit verdienen wollen, das Leben und den Gesundheitsschutz anderer aufs Spiel zu setzen. Es ist außerdem völlig inakzeptabel, dass sich Impfunwillige über illegalen Online-Handel mit falschen Impfpässen versorgen und damit Infektionsschutzmaßnahmen unterlaufen. Die Fälschenden wie die Abnehmenden sollten wissen, dass das strafrechtliche Folgen nach sich zieht."

 

Durch den Ermittlungserfolg konnten in großem Umfang Beweismittel beschlagnahmt werden, die auch auf weitere Straftaten wie Waffen- und Drogendelikte hindeuten.

 

Pistorius weiter: „Niemand soll glauben, dass sich der digitale Absatzmarkt für Fälschungen dem Zugriff der Strafverfolgungsbehörden entzieht. Die Einrichtung der Ständigen Ermittlungsgruppen für komplexe kriminelle Strukturen innerhalb der Flächenbehörden der Polizei in Niedersachsen, kurz SEG KKS, war die richtige Weichenstellung. Zugleich macht mich die Dreistigkeit dieser Täter fassungslos. Gerade vor dem Hintergrund täglich steigender Infektionszahlen und immer mehr Toter im Zusammenhang mit Corona." 



©Nds. Ministerium für Inneres und Sport

 


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