982.700 Euro für drei Geh- und Radwegbrücken

Die Bezirksregierung Münster bewilligt 982.700 Euro für drei Geh- und Radwegbrücken über den Schilfsee im Wienburgpark und eine Ampel in Münster.

Münster. Gute Nachrichten für die Stadt Münster: Die Bezirksregierung Münster hat der Stadt Münster insgesamt 982.700 Euro für die Ersatzneubauten der Geh- und Radwegbrücken Nr. 420/421/422 über den Schilfsee im Wienburgpark und den Neubau einer Lichtsignalanlage am Knotenpunkt Dingbängerweg/Sentruper Straße zur Erhöhung der Radverkehrssicherheit bewilligt.


Drei Brücken über den Schilfsee im Wienburgpark müssen erneuert werden. Bei der Geh- und Radwegbrücke Nr. 420 , die mit 213.200 Euro gefördert wird, handelt sich um eine vor allem durch Radfahrer häufig genutzte Brücke. Sie dient als Radwegroute, die in direkter Verlängerung der Straße "Nevinghoff" in das Gewerbegebiet Zentrum Nord mit vielen großen Arbeitgebern (Finanzamt, Ärztekammer, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung) und dem Bahn-Haltepunkt Münster-Nord führt. Auch die hölzernen Gehwegbrücken Nr. 421 mit einer Förderung von 458.200 Euro und 422 von 126.800 Euro, die über den Schilfsee in Münsters Stadtteil Uppenberg führen, sind in die Jahre gekommen. Die bestehenden Geh- und Radwegbrücken stammen aus dem Jahr 1987. Sie sind sanierungsbedürftig und müssen erneuert werden. Damit die drei Geh- und Radwegbrücken auf lange Sicht halten, erfolgt der Ersatzneubau in Stahlbauweise mit in den Boden gerammten Stahlpfählen und Stahlbetonwiderlagern. Die Holzoptik der bisherigen Brücken soll beibehalten werden. Die Brückendecken erhalten weiterhin Holzbohlen mit einer entsprechenden Rutschhemmung, die die Verkehrssicherheit erhöhen. Die Geländer bekommen hölzerne Handläufe und Füllstäbe aus Edelstahl. Die Abmessungen des Überbaus inklusive Geländer betragen einmal 15,50 Meter mal 3,30 Meter (Nr. 420), 40,00 Meter mal 3,00 Meter (Nr. 421) und 6,90 Meter mal 3,30 Meter (Nr. 422).


Außerdem wird am Knotenpunkt Dingbängerweg/Sentruper Straße eine Ampel installiert, um an dieser Straßenkreuzung die Radverkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Das hat die Unfallkommission so entschieden. Hierfür ist eine Förderung von 184.500 Euro bewilligt worden. Der Dingbängerweg soll als Hauptrichtung zusammen mit dem straßenbegleitenden gemeinsamen Geh- und Radweg mit Zweirichtungsverkehr in der Grundstellung auf "Grün" stehen. Die Kraftfahrzeuge der Nebenrichtung Sentruper Straße sollen ihre Freigabezeit nur auf Anforderung erhalten. Aufgrund des gemeinsamen Geh- und Radwegs mit Zweirichtungsradverkehr soll auch die Linksabbiegerspur vom Dingbängerweg in die Sentruper Straße getrennt (mit eigenen Abbiegesignalen mit Pfeilen) und einem Anforderungsbetrieb signalisiert werden. Für die erforderlichen Aufstellbereiche mit der Signalisierung wird der gemeinsame Geh- und Radweg im Eckbereich Dingbängerweg/Sentruper Straße ausgebaut. Die gegenüberliegende Zufahrt/Ausfahrt im Kreuzungsbereich soll mit dem Verkehrszeichen "Vorgeschriebene Fahrtrichtung - rechts" ausgestattet werden.


Die Verkehrsverhältnisse der Gemeinden, Gemeindeverbände und Kreise sollen nach den Förderrichtlinien Nahmobilität und der Gewährung von Finanzhilfen des Bundes für Investitionen in den Radverkehr durch das Sonderprogramm "Stadt und Land" verbessert werden.

© Bezirksregierung Münster

Bild: pixabay



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