Razzia im Rotlicht

Die Stadt und Polizei nehmen Bordellbetriebe ins Visier.

Am vergangenen Wochenende haben Stadt und Polizei gemeinsam Kontrollen in Bordellen im Stadtgebiet durchgeführt. In vier überprüften Betrieben stellten die Beamtinnen und Beamten diverse Verstöße gegen das Prostituiertenschutzgesetz und gegen die Coronaschutzverordnung fest. Zwei Bordellen wurde der weitere Betrieb aufgrund der Vielzahl von Verstößen untersagt.

Im Kellerraum eines weiteren Betriebes fanden Ermittler nicht genehmigte Glückspielautomaten. Den Betreiber erwartet eine Strafanzeige wegen illegalen Glückspiels.

Bei Personenkontrollen stellten die Beamten zwei Messer und Cannabis für den Eigenbedarf sicher. "Gemeinsam mit der Stadt machen wir klar, dass auch das Rotlichtmillieu in Münster kein rechtsfreier Raum ist", erläuterte Polizeipräsident Falk Schnabel die konzertierte Aktion am Wochenende. "Dabei geht es neben der Verfolgung von Straftaten auch immer um den Schutz und die Sicherheit der in der Prostitution tätigen Menschen."

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte während der Aktion mehr als 50 Personen.

Stadt und Polizei wollen auch zukünftig weitere Kontrollen durchführen.

© Polizei Münster

Bild: pixabay



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