Razzia im Bahnhofsumfeld

Die Polizei kontrolliert für mehr Sicherheit in Münster.

Im Rahmen einer groß angelegten Schwerpunktaktion haben Polizisten zur Bekämpfung der Kriminalität und von Hauptunfallursachen in Münster am Donnerstag (4.11., 12 bis 20 Uhr) Personen und Fahrzeuge überprüft.

Schon am Nachmittag (15:30 Uhr) beobachteten Ermittler eine Gruppe von mutmaßlichen Drogendealern im Engelenschanzenpark und erlangten Hinweise auf ein mögliches Versteck in einem Gebüsch. Bei der Kontrolle fanden die Beamten mehrere Tütchen mit Drogen. Die Rauschgiftspürhündin "Vio" erschnupperte zudem in dem Gebüsch zwei Depots mit Marihuana.

17 Tatverdächtige erhalten Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. In elf Fällen wurden Drogen sichergestellt.

Nach zwei versuchten Taschendiebstählen erstatteten Einsatzkräfte Strafanzeige. Die beiden Tatverdächtigen konnten gestellt werden. An der Urbanstraßen kontrollierten Beamte eine Personengruppe. Ein 25-jähriger Mann hatte ein Butterflymesser dabei. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Das Messer wurde sichergestellt.

Insgesamt wurden im Bereich des Bahnhofs 57 Personen kontrolliert.

Zudem kontrollierten Polizisten im Stadtgebiet insgesamt 18 Fahrzeuge. Sie fertigten eine Strafanzeige wegen eines nicht versicherten Fahrzeugs, sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen und erhoben vier Verwarnungsgelder.

Im Rahmen des Einsatzes vollstreckten Beamte zudem zwei Haftbefehle, einen wegen Diebstahls und einen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

© Polizei Münster



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