Geringes Corona-Risiko beim Fußball

Beim Fußballspielen besteht gemäß einer Studie ein sehr geringes Risiko für eine Corona-Infektion.

Die Studie hat eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Florian Egger und Prof. Dr. Tim Meyer vom Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes im Auftrag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) durchgeführt. 

"Outdoor-Sportaktivitäten, auch wenn sie Kontakte beinhalten, bergen ein sehr geringes Ansteckungsrisiko und sind somit eine sehr sichere Option für Sport und Bewegung während der Pandemie", sagte Meyer, Teamarzt der deutschen Nationalmannschaft: "Um den Trainings- und Spielbetrieb im Fußball zu gewährleisten, können sich Hygienemaßnahmen somit auf Situationen außerhalb des Spielfelds beschränken." 

Ausgewertet wurden Daten von 104 Spielen und Trainingseinheiten, an denen mindestens eine infizierte Person teilgenommen hatte. Zudem wurden bei 21 Spielen Video-Analysen durchgeführt, um potenzielle Übertragungswege zu beobachten. Bei nur zwei der 104 Fälle konnte demnach "eine Übertragung auf dem Feld nicht komplett ausgeschlossen werden".




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