Universität Münster stark im Einwerben von Drittmitteln

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft veröffentlicht den "Förderatlas 2021"

Für die meisten Hochschulen ist das Einwerben von sogenannten Drittmitteln ein Nachweis exzellenter und qualitativ hochwertiger Forschung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist hierzulande die wichtigste Einrichtung zur Forschungsfinanzierung. Im aktuellen DFG-Förderatlas liegt die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster mit 209,7 Millionen Euro deutschlandweit auf Rang 14. In Nordrhein-Westfalen rangiert die WWU hinter der RWTH Aachen und der Universität zu Köln auf Platz drei der eingeworbenen Drittmittel.

Zu den von der DFG ausgesprochenen Bewilligungen gehören Einzelförderungen (zum Beispiel klinische Studien), koordinierte Programme (zum Beispiel Sonderforschungsbereiche), die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder (zum Beispiel Exzellenzcluster) sowie Infrastrukturförderungen (zum Beispiel Forschungsgroßgeräte).


Mit 46,1 Millionen Euro überdurchschnittlich erfolgreich war die WWU in den Geistes- und Sozialwissenschaften, die unter anderem vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ profitieren. Das erfolgreichste Fach ist die Chemie, das mit 24,3 Millionen Euro Fördermitteln deutschlandweit auf Platz zwei rangiert. Das Fach Mathematik landet bundesweit auf Platz vier mit 12 Millionen Euro.


Der DFG-Förderatlas erscheint alle drei Jahre und legt umfangreiche Kennzahlen zur öffentlichen Forschungsfinanzierung in Deutschland vor. Die aktuelle Ausgabe umfasst den Zeitraum von 2017 bis 2019.


Universität Münster


Foto: Presseamt Münster / MünsterView.



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