Eine Nacht im Dunkeln

Bezirksregierung Münster beteiligt sich an der Earth Night

Münster. Die Earth Night ist eine Initiative der „Paten der Nacht“ und die Organisatoren haben jeden eingeladen, sich daran zu beteiligen. Die Bezirksregierung Münster hat diese Einladung gerne angenommen und wird die Nachtbeleuchtung ihres Gebäudes am Domplatz in Münster morgen, am 7. September, ab 22 Uhr erheblich reduzieren. Die Beteiligung der Bezirksregierung soll die Aktion darin unterstützen, ihr selbstgestecktes Ziel, die Menschen für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem künstlichen Licht zu sensibilisieren, zu erreichen.  


Die Earth-Night findet jedes Jahr zum September-Neumond statt. Anders als bei der schon länger bekannten Earth-Hour, bei der das Licht als Zeichen für den Klimaschutz in vielen Gebäuden eine Stunde lang ausgeschaltet wird, wird das Licht bei der Earth-Night ab 22 Uhr für eine ganze Nacht lang, soweit es möglich ist, reduziert.

 

Damit möchten die Organisatoren der Earth-Night auf die teils unnötige Nutzung von nächtlichem Kunstlicht und seine dadurch entstehenden Folgen für Mensch, Umwelt und Natur aufmerksam machen. Überflüssiges oder auch fehlgelenktes Licht verschwendet Energie und schadet dem Klima. Darüber hinaus kann es auch den menschlichen Schlaf weniger erholsam machen, Pflanzen irritieren oder Zugvögel auf ihren Routen fehllenken. Nicht zuletzt tötet nächtliches Kunstlicht auch Insekten, die dann der Natur als Bestäuber und anderen Tieren als Hauptnahrungsquelle fehlen.

 

Für einen bewussten und weniger verschwenderischen Umgang mit der Ressource Licht gibt es also viele gute Gründe. Dieses Anliegen unterstützt die Bezirksregierung Münster mit ihrer Beteiligung an der Earth-Night gerne.

 

Auf ihrer Homepage (www.earth-night.info) informieren die „Paten der Nacht“ vielfältig über ihre Aktion und die Folgen der nächtlichen Lichtverschmutzung.

     

Bildzeile: Ein abgedunkeltes Foyer im Gebäude der Bezirksregierung Münster am Domplatz. So wird es auch bei der Earth-Night am Dienstag ab 22 Uhr sein.

 

Bildquelle: Bezirksregierung Münster



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