Für eine bessere Mobilität

Land fördert Vernetzung in Städten, Gemeinden, Kreisen und Institutionen

In Nordrhein-Westfalen gibt es 24 neue Mobilitätsmanagerinnen und -manager, zwei weitere in Hessen und Rheinland-Pfalz. Sie alle werden künftig das Thema Mobilität in ihren Verwaltungen koordinieren und innovative Projekte für eine bessere, sichere und saubere Mobilität anstoßen. Für ihre erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang für kommunales Mobilitätsmanagement überreichte der Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, den Absolventinnen und Absolventen ihre Urkunde.

 „Die Mobilität der Zukunft ist digital, vernetzt und immer öfter auch autonom. Mobilitätsmanager bringen vernetztes Denken in ihre Kommunen und führen so gute Ideen zueinander – über die Abteilungen der Verwaltung hinaus. So können Verkehrskonzepte entwickelt werden, die passgenau für die Stadt oder die Gemeinde sind. Mobilitätsmanager sind eine wichtige Schnittstelle: Sie helfen Mobilität besser, sicherer und sauberer zu machen.“

 
Mehr Vernetzung in den Kommunen

Das kommunale Mobilitätsmanagement ist in vielen Städten, Kreisen und Gemeinden schon ein festes Aufgabenfeld. Ziel des mehrstufigen Lehrgangs ist es, Mobilität in den Kommunen als abteilungsübergreifende Querschnittsaufgabe zu verankern, um damit vernetzte und nachhaltige Lösungen für Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln. Mit dem Handwerkszeug aus dem Lehrgang sollen Kommunen darin unterstützt werden, praxisorientierte Handlungsstrategien zu entwickeln.
 
Deutschlandweit erster Lehrgang dieser Art

Der Lehrgang des Zukunftsnetzes Mobilität NRW ist der erste dieser Art in Deutschland. Insgesamt hat das kommunale Netzwerk seit 2015 bereits 223 Mobilitätsmanagerinnen und -manager ausgebildet. Pandemiebedingt hat der Lehrgang nun zum zweiten Mal rein digital stattgefunden. Der elfte Lehrgang startet Ende des Jahres.
 
Auch bundesweit stößt der Lehrgang auf reges Interesse: Zu dem Lehrgang melden sich mittlerweile regelmäßig kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus benachbarten Bundesländern an, andere Bundesländer übernehmen das Konzept aus Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen zum Lehrgang „Kommunales Mobilitätsmanagement“ und Anmeldung unter:
 
Zukunftsnetz Mobilität NRW
 
 
Folgende Kommunen und Institutionen haben nun eine Mobilitätsmanagerin oder einen Mobilitätsmanager:

Stadt Ahlen, Stadt Bad Honnef, Stadt Bergisch Gladbach, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Stadt Bottrop, Stadt Coesfeld, Stadt Erftstadt, Kreis Euskirchen, Kreisstadt Euskirchen, Stadt Hürth, Gemeinde Ladbergen, Stadt Marburg (Hessen),Stadt Mönchengladbach, Stadt Neuss, Stadt Olfen, Rheinisch-Bergischer Kreis, Stadt Rietberg, Kreisstadt Siegburg, Stadt Verl, Hansestadt Wipperfürth, Stadt Wuppertal, Verbandsgemeinde Wörrstadt (Rheinland-Pfalz), Zukunftsnetz Mobilität NRW

 
Hintergrund Zukunftsnetz Mobilität NRW:

 
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist ein Unterstützungsnetzwerk für Kreise, Städte und Gemeinden. Drei regionale Koordinierungsstellen betreuen diese Kommunen – vom Change-Management in der Verwaltung bis zur Förderung von konkreten Konzepten. Das Ziel: attraktive Mobilitätsangebote für lebendige, sichere und gesunde Kommunen und eine verlässliche Anbindung der ländlichen Räume an die Städte zu schaffen. Um den Netzwerkgedanken optimal nutzen zu können, sind die Koordinierungsstellen bei den Verkehrsverbünden und Zweckverbänden des Landes wie folgt angesiedelt:
Koordinierungsstelle Westfalen-Lippe (Nahverkehr Westfalen-Lippe)
Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr)
Koordinierungsstelle Rheinland (Verkehrsverbund Rhein-Sieg)
Die Geschäftsstelle für übergeordnete Aufgaben ist ebenfalls angesiedelt beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln. Das Netzwerk wird gefördert durch das Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und die Unfallkasse NRW. 

Foto: © iStock.com / justhavealook

© Land NRW / Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH

 


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