„Wirtschaft zukünftig rechtzeitiger einbinden“

Verkehrsversuch am Hauptbahnhof in Münster: IHK-Vizepräsident Roberg bietet Untersuchung zu Auswirkungen auf die Wirtschaft an

Münster. - Der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses für die Stadt Münster, Fabian Roberg, hat im Beisein der Vorsitzenden der ISI und ISG Bahnhofsviertel gegenüber Vertretern der Verwaltung eine frühzeitige und dauerhafte Beteiligung der Wirtschaft an den anstehenden Zukunftsfragen der Stadtentwicklung eingefordert. Roberg bot der Stadt an, dass Münsters Wirtschaft sich aktiv und konstruktiv an den geplanten Zukunftsprojekten beteiligen und ihr Erfahrungswissen gerne einbringen will. „Dies setzt jedoch voraus, dass die Wirtschaft frühzeitig eingebunden und mögliche Auswirkungen von Maßnahmen auf die Unternehmen ernst genommen werden“, so Roberg zu der aus seiner Sicht unzureichenden Einbindung der Wirtschaft in den aktuellen Verkehrsversuch am Hauptbahnhof. 

 

Die Vertreter der Verwaltung informierten über die Hintergründe des Verkehrsversuchs und das weitere Vorgehen. Voraussichtlich Ende des Jahres werde der Rat darüber entscheiden, ob die versuchsweise eingerichtete Verkehrsführung am Hauptbahnhof dauerhaft beibehalten werde. In seiner Funktion als IHK-Vizepräsident bot Roberg an, die Auswirkungen der veränderten Verkehrslenkung auf die anliegenden Unternehmen und den Wirtschaftsverkehr insgesamt durch die IHK zu erfassen und die Ergebnisse der Stadt vor einer abschließenden Bewertung des Verkehrsversuchs zur Verfügung zu stellen. Roberg: „Ich gehe davon aus, dass die dort aufgezeigten Auswirkungen mit dem entsprechenden Gewicht in die Evaluierung des Verkehrsversuchs einfließen werden“.


© IHK 



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