Spahn macht der Bundesliga Hoffnung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat den Bundesliga-Klubs in der Zuschauer-Frage Hoffnung auf vollere Stadien gemacht.

"Ich denke, man kann eins machen: Dass man bei den Teilnehmerzahlen Geimpfte und Genesene anders rechnet als Getestete. Es können ohne Zweifel deutlich mehr Geimpfte und Genesene in einem Stadion - zumal unter freiem Himmel - dann auch als Zuschauer dabei sein, als es sonst möglich ist", sagte Spahn der Bild-Zeitung. 

Die Klubs hatten die Deckelung der Zuschauer-Kapazität während der Corona-Pandemie auf maximal 25.000 Fans zunehmend kritisch hinterfragt, Geschäftsführer Fredi Bobic (49) von Hertha BSC sprach sogar schon von der Möglichkeit einer Klage. Allerdings waren die möglichen Besucher-Kontingente am vergangenen Wochenende in den Stadien auch nicht ausgeschöpft worden.  

Klubs wie der 1. FC Köln lassen bereits jetzt schon nur vorwiegend Geimpfte oder Genesene ins Stadion, bei anderen Vereinen werden Fans mit einem Impf-, Genesenen- oder einem Testnachweis gewissermaßen gleich behandelt. 

Für die Klubs sind die Einnahmen bei Spielen etwa über die Ticketverkäufe eine wichtige Einnahmequelle. "Auch mit 20.000 oder 25.000 Zuschauern fehlen uns zwei Millionen Euro pro Heimspiel. Unser Anspruch ist es, wieder schwarze Zahlen zu schreiben", hatte etwa Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zuletzt gesagt.



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