Olympische Spiele in Tokio beendet

Die Sommerspiele der XXXII. Olympiade sind am Sonntag in Tokio zu Ende gegangen.

IOC-Präsident Thomas Bach sprach um 22:07 Ortszeit die traditionelle Schussformel. Zuvor hatte er am letzten der 16. Wettkampftage betont, "diese Spiele", die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben worden waren und dennoch von ihr geprägt wurden, "haben zum richtigen Zeitpunkt stattgefunden". Sie hätten "Hoffnung und Vertrauen" geschenkt, nicht nur der olympischen Gemeinschaft, "sondern der ganzen Welt".

Der Rennsport-Kanute Ronald Rauhe trug zur Schlussfeier die deutsche Fahne. Der 39-Jährige hatte am vorletzten Tag mit dem Kajak-Vierer die letzte der 10 Goldmedaillen für die deutsche Olympia-Mannschaft gewonnen. Hinzu kamen 11-mal Silber und 16-mal Bronze.

"Team D" beendete die Spiele in Tokio mit der schlechtesten Bilanz seit der Wiedervereinigung und den Spielen in Barcelona 1992 auf Rang neun im Medaillenspiegel. Am erfolgreichsten waren die Reiter (3 Goldmedaillen) und Kanuten (2) mit elf der insgesamt 37 Medaillen.

Erfolgreichste Nation waren die USA mit 39 Gold- 41- Silber und 33 Bronzemedaillen. Auf Platz zwei folgte China (38/32/18) vor Gastgeber Japan (27/14/17), Großbritannien (22/21/22) sowie der Mannschaft des Russischen Olympischen Komitees (ROC), die 20-mal Gold, 28-mal Silber und 22-mal Bronze gewann.

Bereits 180 Tage nach der Schlussfeier von Tokio beginnen die Olympischen Winterspiele in Peking. Sie sind wegen der Menschenrechtslage im Land umstritten. Das Internationale Olympische Komitee bezog dazu keine Stellung.

Die nächsten Olympischen Sommerspiele finden 2024 in Paris statt. Als Gastgeber folgen danach Mailand und Cortina d'Ampezzo (Winter 2026), Los Angeles (Sommer 2028) und Brisbane (Sommer 2032).



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