Weihbischof Zekorn dankt Adveniat-Paten

Für ihr Engagement dankt Weihbischof Zekorn den Förderern

Münster (pbm/al). Sie sind Seelsorger, vor allem aber auch Kämpfer für die Armen und Ausgeschlossenen: katholische Priester in Lateinamerika und der Karibik. Entsprechend wichtig ist die Priesterausbildung und deren Unterstützung durch Patenschaften beispielsweise über die bischöfliche Aktion Adveniat. Alle, die im Bistum Münster diese Patenschaften mit Spenden unterstützen, bekommen in diesen Tagen – wie jedes Jahr – ein Dankschreiben von Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, dem bischöflichen Beauftragten Weltkirche.

Hintergrund der Patenschaftsaktion ist die Tatsache, dass sich die lateinamerikanische Kirchengemeinden vollständig aus Spenden finanzieren. Kirchensteuern gibt es nicht. Daher fehlt gerade in armen Regionen den Gemeinden und Bistümern oft schon das Geld für den

Lebensunterhalts ihrer Priester, erst recht aber für die Ausbildung des priesterlichen Nachwuchses. Auch die Männer, die Priester werden wollen, können die nötige Summe kaum aufbringen.

Deshalb erhalten sie aus der Patenschaftsaktion je nach Bedürftigkeit zwischen 400 und höchstens 1.200 Euro im Jahr. Die Ausbildungsförderung beschränkt sich auf das vierjährige Hauptstudium.

Für die Unterstützung dieses Anliegen dankt Weihbischof Zekorn den Förderern. Die Ausbildung von Priestern sei „ein unverzichtbarer Beitrag für ein besseres Lateinamerika“, schreibt er. Außerdem zitiert er Aussagen dankbarer Priester, die ihrer Berufung nur dank der Patenschaften folgen können, und ergänzt:. „Solche Stimmen können Sie vielleicht darin bestärken, dem bedeutsamen Anliegen der Priesterpatenschaft weiterhin treu zu bleiben.“ Mit Segenswünschen zum Weihnachtsfest beschließt der Weihbischof seinen Brief, in dem er außerdem auf das erstmals gemeinsam gewählte Jahresthema der bischöflichen Hilfswerke „Frieden leben“ hinweist.

Foto: Pixabay


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