SPD gegen Verschärfungen für Ungeimpfte

Regierender Bürgermeister Bremens: "Falsch und rechtlich unzulässig"

Mehrere SPD-Ministerpräsidenten haben sich gegen geplante Verschärfungen für Ungeimpfte ausgesprochen. Es sei wichtig, dass sich mehr Menschen in Deutschland impfen ließen, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig der "Bild"-Zeitung (Donnerstagsausgabe). Dabei führten "Drohungen" aber nicht weiter. "Wir müssen überzeugen."

Ähnlich äußert sich Bremens Regierender Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Ich halte es für falsch und rechtlich unzulässig, Ungeimpfte vom öffentlichen Leben auszuschließen." Angesichts der Impfkampagne sei auch "ein genereller Lockdown kein realistisches Szenario".

"Niemand soll vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden", forderte auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Mit negativem Test sollten Ungeimpfte weiter zum Beispiel an Veranstaltungen teilnehmen dürfen.

Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hatte kürzlich eine Kontroverse ausgelöst, indem er sagte, Geimpfte würden künftig definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte. So könnten Ungeimpfte ab einer bestimmten Inzidenz und Krankenhausbelastung künftig auch mit negativen Tests keine Restaurants und Veranstaltungen mehr besuchen dürfen.

lan



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