Olympia - Kanu

"Generationenboot" fährt um Gold - Frauen-Boote verpassen Endlauf

Das deutsche "Generationenboot" hat bei den Olympischen Spielen in Tokio souverän das Finale erreicht und greift nach der erhofften Medaille. Mit ihrem Sieg im Halbfinale unterstrichen Routinier Max Hoff (38) und Youngster Jacob Schopf (22) ihre Ambitionen im Kajak-Zweier über 1000 m. Am Donnerstag kämpft das Duo um die zweite Medaille für die deutschen Rennsport-Kanuten in Japan.

Hoff (Essen), Olympiasieger in Rio im Kajak-Vierer, hatte zusammen mit Schopf vor zwei Jahren bei der WM in Szeged im K2 triumphiert. Am Dienstag verpasste der Potsdamer Schopf bei seiner Olympia-Premiere im Einer über 1000 m als Vierter Edelmetall hauchdünn. Die bislang einzige Medaille für die deutschen Rennsport-Kanuten holten der dreimalige Olympiasieger Sebastian Brendel und Tim Hecker mit Bronze im Canadier-Zweier.

Die Kajak-Frauen verpassten den Endlauf im Einer dagegen deutlich. Sabrina Hering-Pradler (Hannover) landete im Halbfinale über 500 m auf Rang vier, Jule Hake (Lünen) wurde im selben Lauf Fünfte. Auch Canadier-Spezialistin Lisa Jahn scheiterte bei der Premiere ihrer Disziplin auf der olympischen Bühne in der Vorschlussrunde. Über 200 m beendete die Berlinerin das Halbfinale auf dem siebten Platz.



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