Südkoreanische Bogenschützen holen Gold

Die Bogenschützen aus Südkorea haben bei der olympischen Premiere im Mixed-Wettbewerb erwartungsgemäß die Goldmedaille gewonnen.

An San und der erst 17-jährige Kim Je Deok wurden ihrer Favoritenrolle im Turnierverlauf gerecht und siegten letztlich im Finale mit 5:3 gegen Gabriela Schloesser und Steve Wijler aus den Niederlanden. Schon in Rio hatten die südkoreanischen Schützen vier von damals vier möglichen Goldmedaillen geholt.

Michelle Kroppen (Jena) und Florian Unruh (Fockbek) waren bereits früh gescheitert. Das Duo des Deutschen Schützenbundes (DSB) unterlag im Achtelfinale den späteren Bronzemedaillengewinnern Alejandra Valencia/Luis Alvarez aus Mexiko mit 2:6. Unruhs Ehefrau Lisa, die 2016 in Rio Silber im Einzel gewonnen hatte, hatte sich nicht für den Mixed-Wettbewerb qualifiziert.

An und Kim zeigten bereits in der Einzelqualifikation am Freitag herausragende Leistungen, beide schossen sich mit großem Vorsprung auf Rang eins. Im Mixed geriet das südkoreanische Duo nie ernsthaft in Gefahr. Einem 6:0 im Achtelfinale gegen Bangladesch folgte im Viertelfinale ein 6:2 gegen Indien, ehe im Halbfinale gegen Deutschland-Bezwinger Mexiko ein 5:1-Erfolg gelang.

Am Sonntag steht im Bogenschießen der Teamwettbewerb der Frauen an.



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