Impfpflicht in der NFL

Angesichts der neuen Corona-Impfpolitik der NFL hat Football-Star DeAndre Hopkins seine Karriere in der US-Profiliga infrage gestellt.

"Ich dachte nie, dass ich das sagen würden", twitterte der Receiver der Arizona Cardinals: "Aber dass ich den Erfolg meines Teams gefährden würde, weil ich mich nicht an der Impfung beteiligen würde, lässt mich meine Zukunft in der NFL hinterfragen."

Hopkins, der noch bis 2025 an die Cardinals gebunden ist und bei einem vorzeitigen Karriereende auf rund 70 Millionen Euro an Gehalt verzichten würde, löschte seinen Tweet kurz darauf und postete kryptisch "Freedom?" (Freiheit?). Andere NFL-Profis äußerten sich in ähnlicher Weise.

Die Liga hatte am Donnerstag die Klubs darüber informiert, dass ein Corona-Ausbruch unter nicht geimpften Spielern eines Teams bei einem Spielausfall zu einer Niederlage führen würde, falls die Begegnung nicht nachgeholt werden kann. Damit soll sichergestellt werden, dass die am 9. September beginnende Saison innerhalb des geplanten Zeitraums beendet werden kann.

Wie NFL-Commissioner Roger Goodell mitteilte, sind mittlerweile 75 Prozent der Spieler zumindest einfach geimpft. Dass aber noch eine Menge an Aufklärungsarbeit zu leisten ist, unterstrich ein Tweet von Defensiv-Star Jalen Ramsey (Los Angeles Rams) nach der Ankündigung der Liga. "Ich kenne zwei Leute, die geimpft worden sind und trotzdem später positiv auf Covid waren", schrieb er in Verkennung des Impf-Mechanismus.



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