FDP im Gespräch mit der Spitze der Handwerksammer: Klimaneutralität braucht realistischen Umsetzungsplan

“Wir sehen uns darin bestätigt, dass beispielsweise die geforderte Altbau-Sanierungsquote von 8% pro Jahr nicht machbar ist”

Statt auf theoretische Annahmen zu setzen, fordert die FDP-Ratsfraktion Münster, dass das Ziel "Klimaneutralität" auch in realistischen Schritten umgesetzt wird. “Nach unserem Besuch bei der Handwerkskammer sehen wir uns darin bestätigt, dass beispielsweise die geforderte Altbau-Sanierungsquote von 8% pro Jahr nicht machbar ist”, so Fraktionsvorsitzender Jörg Berens. Zuvor hatten bereits die Stadtwerke Münster erklärt, dass die in der Konzeptstudie vorgelegten Zahlen in vielen Bereichen kaum erreichbar sind. “Zweifellos ist diese Studie wichtig, um zu erkennen, wie herausfordernd die Aufgabe der Klimaneutralität ist. Aber wir dürfen nicht die vielen anderen Faktoren vergessen, die zur Umsetzung gehören: Der erhebliche Fachkräftemangel, die angespannte Auftragslage im Handwerk und die unsicheren Materiallieferungen. Die nun anstehenden Debatten müssen weg vom Theoretischem und hin zu einem realistischen und ganzheitlichen Umsetzungsplan. So sehen es auch die Vertreter der HWK, mit denen wir ausführlich diskutiert haben", ergänzt Berens.



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