Großer Brand in katalanischen Naturschutzgebiet

Ein seit Freitag wütender Brand hat bereits mindestens 400 Hektar des katalanischen Naturparks Cap de Creus an der spanisch-französischen Grenze vernichtet, rund 350 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte, gehörten zu den Evakuierten rund hundert Bewohner eines Campingplatzes in der bei Touristen beliebten Region an der Mittelmeerküste. 

Am Samstag war das Feuer demnach zunächst weiterhin nicht unter Kontrolle. Rund 200 katalanische Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Unterstützt wurden sie aus der Luft von mehreren Hubschraubern und Löschflugzeugen.

Ausgebrochen war der Brand nach Angaben des katalanischen Innenministers Joan Ignasi Elena am Freitagmorgen in der rund 20 Kilometer von der französischen Grenze entfernten Gemeinde Llançà. Ein Autofahrer, der eine Zigarettenkippe wegwarf, habe den Brand ausgelöst. Elena sprach von einer "skandalösen" Fahrlässigkeit. Die französischen Einsatzkräfte seien um Unterstützung bei der Brandbekämpfung gebeten worden.

ans/ju



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